Nermin Abandan-Unat ist eine der ersten Akademikerinnen und Migrationsforscherinnen der Türkei. Wie sieht die aufgeklärte Grande Dame der politischen Soziologie die postsäkulare Türkei? Ein Porträt
Zwei Biografien, wie sie unterschiedlicher kaum hätten sein können: Georg Elser war ein einfacher Tischler und Kommunist, Claus Schenk Graf von Stauffenberg Militarist und Verehrer der Eliteideen des Dichterfürsten George. Beide versuchten, Hitler zu töten, doch Ruhm brachte es nur dem Grafen
Er galt den türkischen Nationalisten als "Vaterlandsverräter" und starb 1963 im Moskauer Exil. Nun erhält der verfemte kommunistische Schriftsteller doch noch die türkische Staatsbürgerschaft zurück.
Konstantin Wecker, 61, Liedermacher, war überzeugter Hedonist. Heute redet er über Vergänglichkeit, die Kunst des Scheiterns und die Verantwortung für seine Kinder.
Kaum ein Künstler bringt so glaubwürdig die Unvereinbarkeit der Ziele von 68 auf den Punkt wie der Liedermacher Konstantin Wecker. Ein Konzertbesuch in Berlin.
Joschka Fischer wird erster grüner Minister, Opus, Modern Talking und Helmut Kohl sind Nummer 1 – und deutsche Künstler fliehen nach Großbritannien. Michaela Melián von F.S.K. landet im Kinderzimmer von John Peel in Notting Hill Gate
Kooperieren oder nicht regieren? Parteichef Duin und Fraktionsvorsitzender Jüttner sind sich nicht einig, wie die hessischen Sozialdemokraten mit der Linkspartei umgehen sollen und zerlegen sich selbst. Das erfreut die CDU
Messianisch und doch postideologisch: Am Ende ist Barack Obama vielleicht nur ein Pragmatiker. Die Soziologin Saskia Sassen ist dennoch optimistisch: Obama könnte Veränderungen in Gang setzen.
Zwischen Kopftuch-Freiheit an den Universitäten und Verbot der Regierungspartei: Eine Konferenz des Goethe-Instituts in Istanbul fragte, in welche Richtung die Türkei driftet.
Die Filmemacherin Renate Sami, geboren 1935 in Berlin, über Dorothea Ridder, ihr "68" und ihre Verhaftung, Westberlin in den 70er Jahren und den Tod von Holger Meins.
Ulrike saß am Schreibtisch, als auf Rudi geschossen wurde: Pünktlich zum 68er-Jubiläum beschreibt Jutta Ditfurth die Freundschaft zwischen Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof.
Kritik, Solidarität oder kritische Solidarität? Bei einer Podiumsdiskussion in Berlin ging es darum, wie man sich in Deutschland zur israelischen Politik verhalten soll.
Dass Deutschland eine Kulturnation sei, wird gern behauptet. Die Rhetorik der "geistigen Heimat" beschwört eine moralisch unanfechtbare Nation in Zeiten ökonomischer Kälte.
Im Hamburger Fleetstreet-Theater unterhielt sich Moritz von Uslar diesmal mit der Juso-Vorsitzenden Franziska Drohsel. Ein Abend mit recht vielen SPD-Klischees und großem Veränderungswillen.