Mit seinen Gemälden konnte er nicht einmal die Rechnung beim Bäcker bezahlen, und außer Schulden hinterließ der Holländer Jan Vermeer, gestorben 1675, nur 35 Bilder, die eindeutig ihm selbst zuzurechnen sind. Wie unvergleichlich er das Spiel mit Licht und Schatten meistert, wie virtuos er die Sehnsüchte seiner kalvinistischen Zeit einfängt, hat erst die Nachwelt entdeckt. 23 Bilder Vermeers zeigt jetzt das Museum Mauritshuis in Den Haag – ein Jahrhundertereignis ■ Von Christoph Müller
Hindelang bastelt seit Jahren an seinem grünen Image. Alles nur Fassade? Mitnichten! Denn die Allgäuer Gemeinde kann sich trotz eigener Verfehlungen der Macht des Ökofaktischen auf Dauer nicht mehr entziehen, meint ■ Gerhard Fitzthum
■ Ein Jahr lang blieb sein Film "Les Sabots en Or" verboten: Der tunesische Filmregisseur Nouri Bouzid über sein "Kino des Körpers", die Arbeit der Zensoren und die unterschiedliche Situation der Intellekt
■ Ostberliner Psychiater und seine Kollegin stehen wegen "Gefangenenbefreiung" vor Gericht, weil sie alten Mann entlassen und im Seniorenheim untergebracht haben / Staatsanwaltschaft beharrt auf Strafe
Sie fahren zehn Tage lang, rund um die Uhr. Schlaf? Kaum daran zu denken, denn die Zeit läuft. Es geht durch Wüsten und über die Rocky Mountains, und im endlosen, kräfteraubenden Treten zerfließt die Gegenwart. Jedes Jahr im August sind sie 4.700 Kilometer unterwegs, von Los Angeles nach Georgia – auf dem Rad. Warum bloß? ■ Von Norbert Thomma und Jo Magrean (Fotos)