Die Industrie hat den bretonischen Islandfischern die Fischgründe geraubt. Nur auf dem Friedhof von Ploubazlanec sind die Spuren der Fischer von Paimpol noch nicht verwischt
In der europäischen Kulturstadt Avignon findet das größte Theaterfestival der Welt statt. Und Isabelle Huppert darf als Medea in der Inszenierung Jacques Lassalles endlich die Rolle ihres Lebens spielen
Reisen und E-Commerce: Die Reisebranche ist Nutznießer im Netz. Bislang liegen die Buchungen nur bei zwei Prozent, die Tendenz ist jedoch stark steigend. Ein Überblick zu Reiseangeboten, Schnäppchen und Versteigerungen im Internet
„Hallo, ihr Höschenschnüffler und Perversen!“: James Ellroy attackiert mit den Erzählungen „Hollywood. Nachtstücke“ einmal mehr die Sprachkonventionen der Political Correctness
Legenden sind zäh. Auch die Legenden um Madame de Pompadour. Der Autor Hans Pleschinski beschreibt die Mätresse am französischen Hof als zynisch, frigide und intrigant. Nur stützt er sich dabei – wie so viele vor ihm – auf Briefe, von denen die meisten gefälscht sind
Über das Scheitern eines schrulligen Stars und andere liebenswerte Künstlerneurosen: Woody Allens „Sweet and Lowdown“ verbeugt sich vor dem zweitbesten aller Gitarristen
Nach „La vie de Jésus“ hat Bruno Dumont wieder einen radikalen Film gedreht: Der Cannes-Gewinner „L’Humanité“ entwirft die Bedingung der Möglichkeit einer Antwort auf das Böse
Wo Pasquale de Paoli vor 250 Jahren die Republik probte und der nationalistische Rebell Yvan vor zwei Jahren untertauchte – eine korsische Reise von der offenen Küste in die unzugängliche Macchia
Inspektor Gadget bei der Arbeit: Von der Schwierigkeit, ein uraltes Phänomen mit den Mitteln der Kunst zu beschreiben. Die Ausstellung „Katastrophen und Desaster“ im Folkwang Museum Essen
Ausbruch aus der manischen Spiegelung eines selbst konstruierten Universums, von der künstlichen Band zu realen Musikern: Mit seinem neuesten Projekt, den Nu Dub Players, ist der Elektronikmusiker Bernd Friedmann nun in Neuseeland gelandet ■ Von Martin Pesch
Anthony Minghellas Film „Der talentierte Mr. Ripley“ ist eine nicht ganz unverdächtige Umschreibung des Highsmith-Romans: Vom subversiven Betrüger zum Homosexuellen, vom Kalkül zur Triebhandlung ■ Von Elisabeth Bronfen
Festivals sind Systeme, die sich immer wieder selbst reproduzieren, aber Spaß machen sie trotzdem. Zwischen Umzug und Umbruch beginnen heute die 50. Internationalen Filmfestspiele von Berlin ■ Von Katja Nicodemus