Wenn das Öl die Strände erreicht, warten meist schon die Kolonnen mit heißem Wasser und Chemikalien, um das Öl wegzuschaffen. Doch das schadet der Natur mehr, als es nützt
Gemütlich war sie, die fußläufige Hauptstadt Bonn. Die Politik war so übersichtlich wie die Stadt selbst, in der man auf Schritt und Tritt über Regierungsgebäude und Bundespolitker stolperte. In Berlin wird es vorbei sein mit der rheinischen Nähe, und Frikadellen wird man nun Buletten nennen müssen. Ein letzter Spaziergang ■ Von Markus Franz
■ Die Nato erklärt, bei den Angriffen seien die Schäden für Zivilisten gering. Doch die Bombardierung der Ölraffinerien gefährdet Menschen und Umwelt wie ein Chemie-Unfall
■ Brigitte Behrens, seit einigen Tagen alleinige Greenpeace-Chefin, war bislang für die Koordination der Kampagnen zuständig. Die Soziologin gilt als gute Moderatorin. Sie soll die Erstarrung aufbrechen
■ Die Gefahr kommt aus Plastik: PVC mit dem Weichmacher Phthalat bedroht die Gesundheit von Kleinkindern. Doch die EU-Kommission konnte sich bis heute nicht zu einem Verbot durchringen. Und das grüne Bonner Umweltministerium lehnt einen nationalen Alleingang ab.
■ Die Atomverhandlungsrunde sieht sich mit unterschiedlichsten Forderungen und Drohungen konfrontiert. Der Wechsel bringt liebgewonnene Schlachtordnungen durcheinander