HAUSMUSIK „Piano City“ ist ein Festival der Hauskonzerte. 70 Interpreten laden zu Klavierkonzerten in ihre Wohn- zimmer. Darunter die 71-jährige Irmelin Jättkowski-Eckert
SPURENSUCHE Beim Spaziergang gefunden: Graffiti und Hausfassaden bilden den Text der Stadt, den Nadia Kaabi Linke in Zeichnungen und Collagen weiterbearbeitet. Ihre Ausstellung „Tatort“ ist zu sehen in der Galerie Hosp
MORMONEN Die Berichte und Legenden der Mormonen gehören zur Geschichte Utahs dazu. Aushängeschild der Mormonen ist der heilige Bezirk in Salt Lake City mit dem Tempel, der Christusstatue und dem Besucherzentrum
BOMBAST Pond machte elektronische Musik in der DDR. Nach 1989 geriet die Band in Vergessenheit. Gründer Wolfgang „Paule“ Fuchs tut einiges, damit sich das ändert – sogar Gemälde von Willi Sitte vertonen
HIP-HOTEL Das Michelberger Hotel an der Warschauer Brücke ist die Bar 25 unter den Hauptstadthotels. Es beweist: Wirkt etwas so, als ob es eigentlich gar nicht ums Geldverdienen ginge, dann hat es in Berlin Erfolg
INNENSTADT Die Ausstellung „Mit dem Townhouse leben“ in der Kreuzberger Galerie Kai Hölzner untersucht die Umstrukturierung des städtischen Wohnungsbaus seit 1980
LINKE INTELLIGENZ Wir sind ja so glücklich im gelobten Land jenseits aller Alternativen: Die politisch engagierte Theaterszene Polens präsentiert sich facettenreich bei dem Festival „Polski Express III“ im HAU-Theater
VIDEOLOOPS Am Ende beginnt die Arbeit wieder von vorn: Die Filme von Julian Rosefeldts erinnern an absurdes Theater in unglaublichen Architekturen. Die Berlinische Galerie zeigt „Shift“ und frühe Fotoarbeiten
URBANE VISIONEN Der Autobauer Daimler präsentiert Ideen und Utopien zum urbanen Leben. Im Kern stehen einige bemerkenswerte Projekte, umhüllt werden sie von einer cleveren PR-Inszenierung von Elektromobilität
AMERIKANISCHE EINSAMKEIT John Fords Western lohnen sich auch für Linke: Sie können sich dabei von ideologiekritischen Reflexen erholen. Das Arsenal präsentiert nun eine Retrospektive des Hollywood-Regisseurs
STADTENTWICKLUNG Bukarest gilt oft als das Schreckgespenst der Urbanisierung. Im HAU erzählte der Architekturhistoriker Stefan Ghenciulescu nicht nur, warum, sondern was der Westen dort trotzdem lernen kann
Bei der Diskussion über die Zukunft des Gängeviertels brodelt die Gerüchteküche: Geht das Viertel an den Investor Frank Otto? Oder an die Künstler selbst?