Ein Polizist aus Baden-Württemberg prahlt mit Gewalt gegen „Zecken“ und verschickt über WhatsApp Hakenkreuze. Intern sind die menschenverachtenden Inhalte auf dem Handy des Beamten seit 2017 bekannt. Bald soll eine disziplinarrechtliche Maßnahme folgen, teilt das verantwortliche Präsidium mit.
Ein französisches Magazin sieht in ihm den „Shootingstar der deutschen extremen Rechten“: Der AfD-Europaabgeordnete Tomasz Froelich vereint akademischen Hintergrund mit rhetorischer Hemmungslosigkeit. Seit Kurzem lebt er in Baden-Württemberg und ist hier auch kommunal aktiv.
Der taz-Korrespondentin wird am Flughafen in Tel Aviv der Laptop abgenommen. 9 Tage später bekommt sie ihn wieder, schwer lädiert. Die taz legt Beschwerde ein.
Für die Zeitung „Dagens ETC“ flog Medin in die Türkei und wurde am Flughafen festgenommen. Seitdem hat die Redaktion in Stockholm nichts mehr von ihm gehört.
Vor zehn Jahren startete Sea-Watch Rettungsmissionen für Geflüchtete im Mittelmeer. Der Fotograf und Journalist Chris Grodotzki begleitete das Projekt von Anbeginn zu Land und zu See. Zum Jubiläum veröffentlicht er ein Buch, das bislang unbekannte Einblicke bietet.
Nach der Pkw-Attacke in Mannheim schließen Ermittler ein politisches Motiv aus. Aber: Der Festgenommene war offenbar vor Jahren Teil der rechten Szene.
Mit dem perfiden Anschlag auf „Charlie Hebdo“ fing 2015 eine islamistische Angriffsserie in Frankreich an. Was am 7. Januar geschah, wie es weiterging.
Ein Pick-up-Fahrer überfährt mit hoher Geschwindigkeit Passant:innen in der Ausgehmeile von New Orleans. Mindestens 10 Menschen sterben. FBI spricht von Terrorakt.
Sie interessieren sich für das, was in der Welt passiert. Acht Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der Bismarck-Werkrealschule in Stuttgart-Feuerbach haben seit September an Freitagvormittagen im Schulprojekt von Kontext mitgemacht. Sie haben recherchiert und eigene Artikel erstellt. Ihre Themen: Hunger auf der Welt und Frauen in Afghanistan.
Baden-Württembergs Innenminis-terium wirft einem Journalisten öffent-lich falsche Berichterstattung vor – und behauptet später, das Gesagte nichtgemeint zu haben. Noch eine schräge Episode in der Affäre um Skandal-Polizist Andreas Renner und CDU-Seilschaften in den Sicherheitsapparaten.
Das Echo auf das Kontext-Interview mitChristine Prayon spiegelt die Gemütslageder Gesellschaft wider: Das Erregungspotenzial ist extrem hoch, wenn es umCorona und den Ukraine-Krieg geht. EinVersuch, die große Gereiztheit zu erklären.
Die StZN erfinden sich wieder einmal neu. Statt Politik und Wirtschaft sind Liebe und Partnerschaft angesagt. Das braucht weniger Leute, wird mehr gelesen und ist die Zukunft im Netz. Zurück bleibt eine fassungslose Redaktion, die 55 Stellen verliert und fragt, wem hier die Tassen im Schrank fehlen.