Seit März 2000 erscheint die Seite 1-Rubrik „verboten“. Der stellv. Chefredakteur Peter Unfried über die Machart und Funktion von „verboten“, sowie über Ironie und intelligente Unterhaltung in der taz
Islamische Heiratsanzeigen in Deutschland: Praktizierende MuslimInnen tun sich schwer damit, einen Partner oder Partnerin in ihrer direkten Umgebung kennen zu lernen. Veranstaltungen in Moscheen und Vereine sind nach Geschlechtern getrennt
Der Körper wird zum Interface, und selbst das Bier sucht im Fluss der Worte nach seiner Referenz: Albert Ostermaiers Stück „Es ist Zeit. Abriss“ wurde am Bochumer Schauspielhaus uraufgeführt
Mehr Differenz: Michael Walzer schlägt in seiner Stellungnahme zu den Terroranschlägen in den USA vor, eher die Identität gemäßigter islamischer Gruppierungen zu stärken als Assimilation zu fordern
Mit „Bread and Roses“ hat Ken Loach zum ersten Mal einen Film über Arbeiter gedreht, der außerhalb des Mutterlands des Klassenkampfs spielt – und operiert auf sichtbar dünnem Eis
Gibt es Übleres als einen gewaltsamen Tod? Leo Strauss’ gerade neu edierte Schrift „Die Religionskritik des Hobbes“ erweist sich nach den Anschlägen in den USA als hoch aktuell. Die Religion wird als „Feindin der Politik“ analysiert
Zur Wahl in Hamburg präsentierte das Fernsehen viele Bilder, suggestive Fragen und von innerem Sicherheitsdenken gelenkte Entgleisungen. Der Politologe Peter Lösche darf wie der Kanzler denken, und „Berlin Mitte“ läuft plötzlich auch am Sonntag
Schwarze Messen für die Massen: Depeche Mode zitierten zum Tourstart in Berlin ihre alten Posen – und präsentierten sich einem mit ihnen gealterten Publikum als ausgeglichene Wonneproppen