Löwen, Pumas, Stöckelschuhe, auch mal eine Pfefferschote: Die aktuelle, anrührende Ausstellung „Trauern. Von Verlust und Veränderung“ in der Hamburger Kunsthalle präsentiert unter anderem Figurensärge alter Religionen im Süden Ghanas, die neben dem Christentum weiter existieren. Dabei ist streng geregelt, wer die Symbole der Königsfamilien eigentlich nutzen darf und wer nicht
Die Hamburger Ausstellung „Goya, Fragonard, Tiepolo – Die Freiheit der Malerei“ sucht diese Gemälde des 18. Jahrhunderts als Vorboten der Moderne zu inszenieren
Bei ihrer Gründung in den 1960er-Jahren waren Rudolf Steiners anthroposophische Ideen die Wurzel, heute sind sie nur noch ein Angebot unter sehr vielen: Ausdrücklich multiperspektivisch bildet die Ottersberger Hochschule für Kunst im Sozialen aus und will Menschen zu einer mutigen, kreativen Lebensgestaltung befähigen. Selbstbeobachtung und Disziplin sind dabei selbstverständlich
Die Ausstellung „Frau Architekt. Seit mehr als 100 Jahren: Frauen im Architektenberuf “ im Hamburger Museum der Arbeit zeigt anhand beeindruckender Architektinnen-Biografien bis zum 8. September den steinigen Weg für Frauen in einem noch immer von Männern dominierten Beruf
Megalithanlagen aus der Jungsteinzeit zeugen zwischen Elbe und Weser von den ersten Siedlern. Noch heute werden immer neue archäologische Stätten aus dem Torf ausgegraben. Und auch von den Sachsen der Völkerwanderungszeit gibt es noch viele Hinterlassenschaften zu entdecken
Ina Hattebier macht im „Netzwerk Trauerkultur“ in Hamburg Veranstaltungen zu einer alternativen Trauerkultur. Seit drei Jahren ist sie Mitveranstalterin des „Death Café“. Zuletzt ging es da um den durchaus fröhlichen Totenkult in Mexiko
Die Celler Synagoge präsentiert derzeit eine Ausstellung über die weltweit erste Rabbinerin, Regina Jonas aus Berlin, die 1944 im KZ Auschwitz ermordet wurde
Die Industrialisierung begann – mit dem Zugpferd: Daran, wie Kaltblüter-Stärke die westliche Welt in die maschinenfreudige Moderne geschleppt hat, erinnert bis zum Herbst das Freilichtmuseum am Kiekeberg bei Hamburg. Aber wie geriet der Beitrag der Nutztiere zum Fortschritt in Vergessenheit? Diese Frage kommt in der großen Sonderausstellung „Zugpferde“ leider etwas zu kurz