Vereinfachung ist das Jahresmotto des Kunstvereins Wolfsburg. Für die aktuelle Ausstellung beschäftigen sich sechs Künstler*innen mit dem Appell: „Mach es einfach“
Die Gefühle und Ohnmacht eines Kriegsgefangenen rekonstruiert das Deutsche Auswandererhaus als Ausstellungsexperiment: Da gibt es ganz traditionell Originalbriefe und Relikte hinter Glas – aber auch Vermittlung per Virtual Reality
Das Hamburger Institut für Sozialforschung hat seinen neuen Preis für soziologische Arbeit nach dem zu wenig bekannten Wissenschaftler Siegfried Landshut benannt.
Anne Collier arbeitet mit vorgefundenem Material, setzt sich mit der kalkuliert emotionalen Bildsprache in Popkultur und Frauenbildern in Technikwerbung auseinander. Das Sprengel-Museum zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der US-amerikanischen Fotografin
Junge Künstler*innen entdecken die Brennöfen für sich. In Hamburg und Bremen beschäftigt sich eine Doppelausstellung mit der Materialgeschichte von Ton und Co. – und fragt, wie der Körper sich ins Gebrannte schleicht
Die Ausstellung „Im Fluss der Zeit“ erinnert an das Schicksal deutscher und polnischer Juden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie vor 1990 in Vergessenheit geraten waren.
Bevor er dort neu baut, lässt ein Investor das ehemalige Gelände von Robben & Wientjes als Kunstraum nutzen. Doch die Zwischennutzung stößt auf Kritik.
Zum (späten) Ende des Jubiläumsjahrs feiert der Norden den Expressionisten Emil Nolde in weiteren Ausstellungen. Und wieder geht es um die Frage: Lassen sich Werk und nationalsozialistische Gesinnung trennen?
Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück zeigt Arbeiten von Yury Kharchenko. Seine Bilder sind Blicke in eine widersprüchliche Gefühlslage – und geprägt von antisemitischen Anfeindungen
Die Hamburger Deichtorhallen zeigen die erste größere Einzelausstellung mit Bildern von Charline van Heyl. Interessant sind dabei die Unterschiede zum nebenan präsentierten Dänen Asger Jorn: Bei von Heyl sind Unordnung und Farbe nur noch zahme Stilmittel
Die Wege des Künstlerehepaars Annette und Erasmus Schröter sind grundverschieden. Doch in der gemeinsamen Ausstellung „Montevideo“ in der Kieler Stadtgalerie schaffen es die Malerin und der Fotograf, als Schröter & Schröter ihre Wege zusammenzuführen
Im Edith-Russ-Haus zeigt die Iranerin Shirin Sabahi Filme über die Beziehung zwischen Räumen, Bildern von ihnen und Oberflächen, auf denen sich Geschichten spiegeln