Eine private Initiative will die Flick-Collection in Berlin um eine Dokumentation zur Entstehung des Flick-Vermögens zur Zeit des Naziregimes ergänzen. Fraglich, ob sie damit in Berlin willkommen ist
Der Turner Prize 2004 ging an Grayson Perry, der traditionelle Keramikvasen herstellt. Allerdings mit Darstellungen, die seit den heroischen Tagen der Antike eher selten auf Vasen zu bestaunen waren
Anfang des 20. Jahrhunderts revolutionierte der junge Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn die Psychiatrie, indem er Zeichnungen und Malereien von Patienten als genuin künstlerische Arbeiten sammelte. Im Moment zeigt die Heidelberger Sammlung Prinzhorn das Gesamtwerk August Natterers
Das digitale Bild ist nicht nur Ergebnis eines am Rechner prozessierten Codes, sondern es bedarf wie der Text einer kritischen Lektüre: Arbeiten des Digitalkünstlers Andreas Müller-Pohle in Braunschweig
Mit seinen Iglus wurde der italienische Künstler Mario Merz zum Aushängeschild der Arte Povera. Heute sind sie weltweit in Museen zu sehen, doch für Merz blieb bis zuletzt die Frage gültig: „Was machen?“ Am Sonntag ist er mit 78 Jahren gestorben
Migrantenorganisationen und Wissenschaftler sind sich einig: Deutschland braucht ein Migrationsmuseum. Die Diskussion über Konzeption, Standort und Inhalte aber steht noch am Anfang. Ein Gespräch mit dem Migrationsforscher Rainer Ohlinger über diesen „Ort kultureller Auseinandersetzung“
Kaum ist der Skandal um den „New York Times“-Reporter Jayson Blair ausgestanden, erregt der Roman eines anderen Fälschers die Gemüter: „The Fabulist“ sei schlimmer als „Mein Kampf“
Fünf Absolventen der Hochschule für Künste machen als „Soulcage Department“ Trickfilme auf internationalem Niveau. Inzwischen hat sie der James Bond-Ausstatter Ken Adam „adoptiert“