Vom Pathos der Überlegenheit: Die Ausstellung „Pharao siegt immer“ gibt sich im Harburger Helms-Museum mit bloßer Bewunderung altägyptischer Selbstdarstellung nicht zufrieden
Die Szene muss weiterziehen: Nach fünf Jahren schließt die Kiezgalerie „Taubenstrasse 13“. Mit einer Sammlungspräsentation beginnt derzeit im Kunsthaus bereits die kontrollierte Legendenbildung
23 Jahre stritt ein Mediziner für seine Habilitierung an der Universität Münster. Vor Gericht obsiegt er über die Fakultät und erhält nun die Lehrbefugnis – mit 64 Jahren
Das berühmte Moskauer Zylinderhaus des russischen Avantgarde-Architekten Konstantin Melnikow verfällt. Die einzige Chance, es noch zu retten, ist westlicher Druck auf die russischen Behörden
Über 60 Ausstellungen, dazu eine Unzahl von Filmvorführungen, Künstlergesprächen, Tagungen und Diskussionsrunden drängen sich im ersten Berliner Monat der Fotografie. Eine Perle im Megaprogramm ist die Ausstellung „Der Fotograf Willy Römer 1887–1979“ im Deutschen Historischen Museum
Im Pfalzmuseum Bad Dürkheim gastiert eine Ausstellung zum Thema „Bionik – Lernen von der Natur“. Museumspädagogen nehmen das wörtlich und versuchen in Workshops Lehrern und Kindern die Innovationskraft der Natur zu vermitteln
Vom Glück der Banalität: Die Staatsgalerie Stuttgart zeigt mit der Ausstellung „Heißkalt“ aktuelle Werke aus der Sammlung von Ute und Rudolf Scharpff. Seit den Sechzigerjahren spürt das Sammlerehepaar den jeweils neuesten Positionen in der Malerei nach, von den Nouveaux Réalistes bis Jeff Koons
Ein Treffen der Generationen: Die Ausstellung „Cremers Haufen“ konfrontiert Werke aus der Fluxus-Ära der Sechzigerjahre mit zeitgenössischer Kunst. Damit liefert das Westfälische Landesmuseum Münster einen wichtigen Beitrag zur kunsthistorischen Verortung gegenwärtiger künstlerischer Praktiken
Mit „State of Play“ will die Serpentine Gallery in London eine Bestandsaufnahme der Kunst im Zeitalter ihrer totalen Befreiung von kritischen Maßstäben liefern – doch anstößig ist sie nur zu Beginn, der Rest ist Fairplay
Die Bilder sind so groß wie Wohnungen und die Leinwände heißen Jane Birkin: Julian Schnabel betreibt mit „Malerei 1978–2003“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt Selbstdemontage im großen Stil