Die Neue Sammlung München präsentiert mit "Democratic Design" eine große Ikea-Möbelschau. Sie verbindet Sozialutopien mit der Ästhetik des schwedischen Einrichtungshauses.
Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden widmet sich den Verflechtungen von „Krieg und Medizin“. Verharmlosend ist die Schau nicht, obwohl das Kriegführen als anthropologische Konstante erscheint
Kunst, die im Grunde genommen wie das Klicken durch Wikipedia funktioniert: Die Installationen von Simon Starling in der Temporären Kunsthalle Berlin erzählen von Energiekreisläufen.
Kompromisslose Darstellung des eigenen Körpers: Eine Wiener Ausstellung rekapituliert das Spätwerk von Maria Lassnig, in dem die Malerin ironisch und scharfsinnig auf sich und um sich schaut
Ist der Filmvorspann eine eigene Filmgattung? Welcher Dramaturgie folgt er? Und wie wichtig ist er für den Film? Die Kunst-Werke würdigen in einer Ausstellung 50 exemplarische filmische Prologe
Jean Griffin Borho leitet die Berliner Dependance der Galerie für zeitgenössische indische Kunst, Bodhi Art. Sie wird nun wegen der Krise am Kunstmarkt geschlossen
Sie werden älter, aber sind noch gut im Geschäft: Sonic Youth, New Yorker Indieikonen der 80er-Jahre, eröffnen eine Gruppenausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf.
In der Schau "Embedded Art" in der Akademie der Künste in Berlin muss der Besucher in die Tiefe, um vom Ausbau unserer Sicherungs- und Kontrollsysteme zu erfahren.
Das Nichts und das Readymade: In den 70er-Jahren entstand im Iran eine moderne Kunst, die seit der islamischen Revolution massiv zurückgedrängt wurde. Heute entdeckt der Kunsthandel Künstler wie Parviz Tanavoli wieder, der volkstümliche Mythen mit einer abstrahierenden Sprache verband
Einer für alle: Der Halbportugiese Manuel Cortez ist auf die heißblütigen Typen abonniert, als neuer Mitbewohner in der Comedy-WG "Die dreisten Drei" (22.45 Uhr, Sat.1) gibt er den Latin Lover.
Auf www.nicht-erschienen.de können Journalisten ihre unveröffentlichten Texte hochladen. Gut geschrieben und recherchiert sollten sie sein, denn als Resterampe ist die Website nicht gedacht
Premiere an der Deutschen Oper Berlin: Die Intendantin Kirsten Harms hat Richard Wagners „Tannhäuser“ neu einstudiert und dabei völlig vergessen, dass man über diesen Komponisten diskutieren sollte. Ritterrüstungen überall – doch wozu?