Im Kasseler Museum Fridericianum zeigt die Ausstellung „Chronos und Kairos“, wie es um den Zeitbegriff in der aktuellen Kunst bestellt ist. Manchmal sieht es nach Fluxus aus, und die Jugend treibt ihre Scherze mit den einst erhabenen Kategorien ■ Von Aureliana Sorrento
Eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt zeigt, wie sich die Apartheid in Südafrika auch auf Stadtplanung und Architektur ausgewirkt hat ■ Von Jochen Becker
■ Das hat die Wies'n nicht verdient: Der vorgebliche Thriller „Anschlag auf das Oktoberfest“ ist eine Attacke auf die geistige Unversehrtheit (20.15 Uhr, Sat.1)
Von wegen Toskanafraktion: Ausgerechnet unter Rot-Grün wird eines der ältesten Goethe-Institute in Italien geschlossen. In Berlin verschließt man sich bürgerfern allen Gegenargumenten – und Gegenfinanzierungsvorschlägen ■ Aus Rom Werner Raith
Madonnenverehrung oder Dammschnittrealismus? In der Kölner Ausstellung „Macht und Fürsorge“ zeigen Künstler und Künstlerinnen, wie sie sich die Mythen von Mutterschaft, Geburt und Kindsein bis ins hohe Erwachsenenzeitalter vorstellen ■ Von Elke Buhr
Kinderzimmerproduktion und Wünsche: Das St.-Pauli-Projekt „Park Fiction“ von Christoph Schäfer dokumentiert im Wienerkunstverein mit Lo-Fi-Kunst, wie ganz St. Pauli um Erdbeerbaumhäuser und etwas Abstandsgrün zum schnöden Alltag kämpft ■ Von Jochen Becker
Und Brote verschenken, bis die Polizei eingreift: Eine Ausstellung über „Global Conceptualism“ im New Yorker Stadtteil Queens schlägt den Bogen zwischen westeuropäischen Kunstbetriebskritikern und politischen Aktivisten von der Peripherie ■ Von Ulrich Gutmair
Die europäischen Alpen als Ort einer abstrakten Erfahrung: Walter Niedermayrs farbige Fotografien der „Reservate des Augenblicks“ sind derzeit auf Ausstellungstournee. Jetzt liegen die weiträumigen Arbeiten auch in Form eines Bildbandes vor ■ Von Ulf Erdmann Ziegler