Weil sie zur Zeit alle in Deutschland leben: 43 Künstler aus 25 Ländern stellen in Berlin aus. Von einem Zusammenprall der Kulturen kann in der Schau „Heimat Kunst“ keine Rede sein
Desinformation, Detournement, Hacking: Tilman Baumgärtels Materialband über net.art will verhindern, dass die Netzkunst nur das vernachlässigte Kind der Kunstgeschichte ist
Gestalt aus Gehalt: In der Tübinger Kunsthalle startet mit einer Retrospektive über Erich Mendelsohn nun endlich die Gratulationstour für einen der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts
Auf der Suche nach urbanen Stämmen: Die Ausstellung „Body Art“ in Sydney zeigt, wie sehr moderne Körperritualemit kultischen Techniken zusammenhängen, und wird dafür von der katholischen Kirche Australiens angefeindet
Als Maler durchaus gesprächig: In seiner Musik kämpfte Miles Davis mit der Hölle des US-Alltags,in seinen Gemälden eiferte er europäischen Impressionisten nach. Jetzt sind sie in Celle zu sehen
Der britische Fotograf Tom Wood dokumentiert seit 1978 das Leben in Liverpool. Trotz des urbanen Verfalls und der Armut spiegeln seine Aufnahmen die Zeitlosigkeit der Gesichter wider. Jetzt wird Woods Langzeitstudie „People“ in Ulm ausgestellt
Entfernte Bekannte, nahe Verwandte: Mit ihrer Ausstellung im Kunstverein Braunschweig verzahnt Cosima von Bonin ihre Liebe zur Kooperation mit Arbeit am Kontext und künstlerischem Eigensinn
In der österreichischen Kunstwelt regt sich eine junge, elektronisch vernetzte Aktivistengeneration gegen rechts. Die Kunst der Stunde ist . . . „Get To Attack“. Selbst das Modell vom Patchwork der Minderheiten scheint wieder zu funktionieren ■ Von Jörg Heiser
Mit dem Anspruch, den USA den Spiegel vorzuhalten, wirkte Walker Evans schulbildend. Das Essener Museum Folkwang zeigt seine Fotografie ■ Von Ulf Erdmann Ziegler
Notate aus dem Unterwasser. Die Videokünstlerin Eija-Liisa Ahtila macht Filme, die nicht ins Kino kommen, dafür aber in die Berliner Neue Nationalgalerie ■ Von Aurelia Sorrento