Einmal Berlin – Winterthur und zurück: In „Remake Berlin“ wird die Fernwirkung des Mythos Berlin getestet. In der Fotoausstellung, die in der daad-Galerie und beim NBK zu sehen ist, treffen Posen der Macht auf trotzige Immigranten
Von seinem letzten Werk blieb nur der erste und letzte Satz, von seinen Reisen Notizblöcke und von seinen Freunden große Sätze: Eine Wiener Ausstellung zu Nachlass und Freunden Thomas Bernhards
Der Aachener Sammler Wilhelm Schürmann mag am liebsten Kunst, die „gesellschaftliche Definitionsmacht“ besitzt – von Joseph Beuys mit erigiertem Kreuz bis zu den letzten Wahrheiten von Martin Kippenberger. Jetzt stellt Schürmann Teile seiner Sammlung im Dortmunder Museum am Ostwall aus
Leben lernen in der Warenwelt: Die Ausstellung „Les Années Pop“ im Pariser Centre Pompidou zeigt die Sixties als Gesamtkunstwerk – mit einem spöttischen Argwohn gegenüber der US-Ikonografie
Carmen Scher, Leiterin des Goethe-Instituts in Sarajevo, über Sprache, Politik und Kulturförderung in befriedeten Krisengebieten: „Für viele war die Stadt nur interessant, solange geschossen wurde“
Ein Heidelberger Symposium suchte neue Sichtweisen der chinesischen Kulturrevolution. Auch die extrem politisierte Kultur dieser Zeit bedeutete keinen Bruch in der modernen Entwicklung Chinas
Gemeinsam Geschichte bewältigen: Das Jüdische Museum Fürth hat den Film „Jud Süß“ gezeigt. Deshalb gibt es nun einen Streit – wird die Aufklärung über die Täter zu einem Zynismus gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus?
Die Programmzeitschrift als Indikator der neuen Verhältnisse: Der Fotograf Bernd Lasdin hat Neubrandenburger vor und nach der Wende in ihren Wohnungen porträtiert. Und auch Flensburger fotografiert er in Langzeitstudie. Die Porträtserien sind jetzt als Doppelband erschienen
Lesarten der Moderne: Fünf Ausstellungen präsentieren in Madrid Kunst aus Lateinamerika – und weisen über den Kontext des Kontinents hinausvon MICHAEL NUNGESSER
Eine Elfenpost im Strudel der Kommunikation: Neues über das private Goethe-Institut Reykjavík,um das private Goethe-Institut Reykjavík und um das private Goethe-Institut Reykjavík herum
Die US-Künstlerin Jenny Holzer arbeitet mit knappen Sätzen die Schrecken der Wahrnehmung auf. Ihre Sinnsprüche werden in Berlins Neuer Nationalgalerie von der Decke bis zum Horizont projiziert