Gewerkschaften verschieben weitere Verhandlungen mit dem Senat über Soldiarpakt. Senat bezeichnet das als „business as usual“. CDU und FDP glauben hingegen an eine Konfliktvermeidung vor der Bundestagswahl
Vom nettesten Schwulen der Republik zum Pferdemetzger: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat eine erstaunliche Medienkarriere hinter sich, seit er es wagt, mit der PDS zu koalieren
SPD und PDS streiten um die Zahl der Senatorenposten für die Sozialisten und die Präambel des Koalitionsvertrages. Offenbar keine Sonderregelung des Abstimmungsverhaltens im Bundesrat
SPD-Vizechef Andreas Matthae hat den Entwurf der Präambel des Koalitionsvertrags verfasst, in der sich die PDS von der Politik der SED distanzieren soll. Er hält eine historische Bewertung dieser Art für „eine Selbstverständlichkeit“
■ Staat in der Stadt: Das Stadtforum diskutierte über die Rolle Berlins als Regierungssitz. Kritiker warnen vor noch mehr Hauptstadt. Thierse: Bund ist nicht stadtfeindlich
■ Die Debatte um einen von der PDS tolerierten rot-grünen Senat ist acht Monate vor der Wahl erneut entbrannt. SPD-Spitzenmann Momper entschieden dagegen. Grüner Beschluß bis März
Mit den Politikern, Lobbyisten und Journalisten könnten es schon im kommenden Jahr 7.000 Pendler werden, die zwischen Bonn und Berlin hin- und herreisen ■ Von Philipp Gessler
■ Senatsumbildung möglicherweise im Herbst. CDU-Szenario: Wirtschaftssenator Pieroth (CDU) wird nur abgelöst, wenn die SPD Jugendsenatorin Stahmer opfert