■ Am Rande: Dänemark schert aus Anti-USA-Front aus
Brüssel (AFP) – Eine einheitliche Linie der EU gegen die angedrohten US-Sanktionen im Kuba- Handel droht am Widerstand Dänemarks zu scheitern. Wie gestern aus EU-Kreisen verlautete, betrachtet die dänische Regierung die von der EU geplanten Gegenmaßnahmen gegen das sogenannte Helms-Burton-Gesetz als Verletzung der nationalen Souveränität und Verstoß gegen die eigene Verfassung. Die EU-Kommission will gegen US-Unternehmen juristisch vorgehen, die europäische Firmen in den USA auf der Grundlage von „Helms-Burton“ verklagen. Das US-Gesetz droht internationalen Unternehmen Sanktionen an, wenn sie auf Kuba enteignetes US- Vermögen nutzen.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen