: Aktenstudium
Der Hamburger Senat hat gestern beschlossen, dem Gesundheitsausschuß der Bürgerschaft „in einer ersten Teillieferung“ Akten zu den Vorgängen im Bernhard-Nocht-Instutut vorzulegen. Dabei geht es vorrangig um die Kündigung des klinischen Leiters des BNI, Prof. Manfred Dietrich. Ihm wurde vorgeworfen, möglicherweise für den Tod von fünf Malaria-Patienten verantwortlich zu sein und Patienten in „gesetzwidriger Weise“ in eine Studie zur Therapie der Malaria einbezogen zu haben.
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