Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Agrarökologie – eine andere Landwirtschaft ist möglich

Seit mehr als einem Jahr demonstrieren junge Menschen auf der ganzen Welt für mehr Klima- und Umweltschutz. Die Landwirtschaft ist Teil des Problems. Weltweit sind die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft spürbar: degradierte Böden, geringe Wasserqualität und der Verlust an Biologischer Vielfalt sind nur einige der vielen Baustellen, die die industrielle Landwirtschaft der nächsten Generation hinterlässt.

Allerdings machen sich auch immer mehr Bäuerinnen und Bauern auf den Weg um nachhaltig zu wirtschaften. Vielfältige Produktionssysteme, die – zusammengefasst unter dem Namen Agrarökologie - mit der Natur wirtschaften und nicht gegen sie und gleichzeitig mehr und vielfältigere Produkte liefern werden in immer mehr Regionen dieser Welt angewandt. 

Trotz der Erfolge bekommen agrarökologische Anbauweisen viel zu wenig Unterstützung. Weder Forschungsgelder noch Subventionen werden so ausgegeben, dass sie agrarökologisches Wirtschaften stärken. Im Gegenteil, die Macht Machtkonzentration im Agrarsektor blockiert seinen ökologischen Wandel. 

Was muss also passieren und wie kann die Gesellschaft sich einmischen, um Strukturen zu ändern und selbst aktiv zu werden? 


Begrüßung
Dr. Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung

Input
Vandana Shiva, Physikerin und Wissenschaftsphilosophin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Aktivistin und Autorin

Podiumsdiskussion

  • Vandana Shiva,  Physikerin und Wissenschaftsphilosophin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Aktivistin und Autorin
  • Layla Liebetraut, Road to Food, Kenia
  • Reinhild Benning, Germanwatch
  • Antônio Andrioli, Agrar- und Wirtschaftswissenschaftler, Vizekanzler der Universidade Federal da Fronteira Sul (UFFS) in Santa Catarina, Brasilien 

Moderation
Dr. Christine Chemnitz, Heinrich-Böll-Stiftung


Sprache: Deutsch, Englisch

Kontakt:
Inka Dewitz
dewitz@boell.de