8. - 16. August 2020

Kiew / Odessa

Reiseleitung: Bernhard Clasen

Panoramablick auf Kiew Bild: Archiv

Hauptstadt der Ukraine und Hafenstadt am Schwarzen Meer

Lange war die Ukraine nur einem kleinen Kreis von Osteuropa-Fachleuten vertraut. Mit der Revolte auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, Anfang 2014, der Flucht von Präsident Viktor Janukowitsch und dem blutigen Konflikt im Osten des Landes hat sich dies schlagartig geändert.

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PREIS:

hier bis Dez. 2019 (DZ/HP/Flug inkl. Atmosfair-Beitrag)

VERANSTALTER: Ventus Reisen, Berlin Tel. 030-39 74 92 94, office@ventus.com

 

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden.

Seit gut einem Jahr schon ist Volodimir Selenski Präsident des Landes. Seine Versprechungen waren großartig: Friede, ein Ende der Armut und andere schöne Dinge hatte er im Wahlkampf versprochen. Doch ist jetzt wirklich alles besser geworden in der Ukraine?

Bernhard Clasen ist  u.a. Übersetzer und Dolmetscher für Russisch und schreibt seit 25 Jahren als freier Autor für die taz über Russland. Seit 2014 lebt er als taz-Korrespondent in Kiew.

 

Diese Frage werden wir uns immer wieder stellen und auf sie werden auch alle unsere Gesprächspartner*innen der ukrainischen Zivilgesellschaft, wenn auch aus unterschiedlichen, ja teilweise konträren Blickwinkeln antworten. Und diese Gesprächspartner*innen sind Medienschaffende, Maidan-Aktivist*innen, Therapeuten und Mediatoren, Umweltschüter*innen, Politolog*innen und Politiker*innen.

Wir werden auch eine Exkursion zu der luxuriösen Residenz des früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch unternehmen und die Gedenkstätte Babin Yar besuchen, in der an das Massaker der deutschen Wehrmacht an den Kiewer Juden 1941 erinnert wird.

Aber auch das Sightseeing kommt nicht zu kurz. In Kiew werden wir Ihnen das spirituelle Zentrum der orthodoxen Kirche in der Ukraine, das Höhlenkloster, zeigen. In gerade einmal körpergroßen schmalen Gängen führen wir Sie, an zahlreichen mit Kerzen beleuchteten Mumien längst verstorbener Heiliger und kirchlicher Würdenträger vorbei, durch das Kloster, das schon vom Weitem durch seine zahllosen goldenen Kuppeln ins Auge fällt.

Gemüse-Verkäuferin auf dem berühmenten Privoz-Markt in Odessa Bild: Archiv

Die Abende werden wir in gemütlichen ukrainischen, krimtatarischen und georgischen Lokalen ausklingen lassen.

Am vierten Tag geht es dann mit dem Nachtzug nach Odessa, die Hafenstadt am Schwarzen Meer. Dort angekommen werden wir noch am Vormittag über den berühmten riesigen Markt Privoz direkt hinter dem Hauptbahnhof schlendern.

Anschließend begeben wir uns zum Gewerkschaftshaus. Auch dieses ist in Sichtweite des Hauptbahnhofes. Hier hatten am 2. Mai 2014 Dutzende bei politischen Auseinandersetzungen und einem Brand dieses Hauses ihr Leben verloren. Und dann werden wir die Künstlerin Olga Jarowaja in ihrem Atelier aufsuchen.

Auch in Odessa werden die Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz kommen: die berühmte „Potemkin-Treppe“, auf der Sergej Eisenstein eine Szene seines berühmten Films „Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) gedreht hat, ist ebenso im Programm wie ein Besuch einer Aufführung im Opernhaus der Stadt, das nach Plänen des bekannten Wiener Architekten-Duos Fellner&Helmer gebaut wurde.

Daneben bleibt, wenn es das Wetter zulässt, auch noch ein Nachmittag Zeit für einen Strandaufenthalt. Von Odessa wird die Gruppe am Ende der Reise direkt nach Deutschland zurückreisen