16. Febr. - 1. März 2020

Myanmar (Birma)

Reiseleitung: Simone Schmollack in Kooperation mit Verena Hölzl

Schreine an der Shwedagon Pagode, Myanmars nationalem Wahrzeichen, in Yangon (Rangun) Bild: Sven Hansen

Mandalay – Bagan – Inle-See –  Naypyidaw –  Taungoo – Yangon

Kooperationspartner dieser Reise: Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Köln

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

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PREIS: 3.490 € (DZ/HP/Flug inkl. Atmosfair-Beitrag)

VERANSTALTER:               

Alsharq-Reise, Berlin Tel: 030-403637210

info@alsharq-reise.de

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden - hier: Link zur online-Buchung 

Was ist von der politischen Öffnung in Myanmar nach der Vertreibung der Rohingyas geblieben? Nach Jahrzehnten der Militärdiktatur erhielt das von den Generälen in Myanmar umbenannte Birma 2016 erstmals eine wirklich zivile Regierung. Zwar halten Militärs weiter hohe Ämter und wichtige Vetorechte. Doch die Amtsübernahme der demokratisch gewählten Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi im April 2016 war ein großer Fortschritt.

Simone Schmollack, Autorin und taz-Redakteurin 2009-2017

Verena Hölzl, Journalistin in Myanmar, schreibt u.a. seit 2015 für die taz

Die Vertreibung der Rohingyas 2017 hat jedoch einen großen Schatten auf die Entwicklung des Landes geworfen. Zugleich hat es aufgrund seiner langen Isolation und einer reichen Geschichte einzigartige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die verstehen lassen, warum es einst als „Goldenes Land“ gerühmt wurde.

Myanmars politische, wirtschaftliche und soziale Herausforderungen sind groß. Das rohstoffreiche südostasiatische Land ist während der Militärherrschaft gegenüber seinen Nachbarn immer weiter zurückgefallen. Die Konflikte mit den ethnischen Minderheiten sind noch lange nicht befriedet und der Weg der weiteren Demokratisierung ist steinig. Eine Wirtschaftstrategie zur Beseitigung der Armut ist noch nicht klar erkennbar.

Schiffe am Ufer des Ayeyarwady in Mandalay Bild: Sven Hansen

Die taz-Reise in die Zivilgesellschaft vermittelt einen Einblick in die Herausforderungen, mit denen Myanmar heute konfrontiert ist. Wegen der jahrzehntelange Selbstisolation zur Zeit des „birmesischen Sozialismus“ und der späteren Sanktionspolitik des Westens machte das asiatische Wirtschaftswunder einen Bogen um das Land. Myanmar wirkt deshalb heute noch viel ursprünglicher als seine längst von der Modernisierung eingeholten Nachbarländer im Osten.

Uns interessiert, wie die Menschen heute die Auf- und Umbrüche in Myanmar erleben und versuchen, sie mitzugestalten. Wir sprechen mit Vertretern der ethnischen Minderheit der Karen sowie mit engagierten Buddhisten im Bildungsbereich und Umweltschützern am Inle-See. Wir treffen kritische Nachwuchsjournalisten in Yangon, besuchen buddhistische Klöster und Tempel und schauen hinter die Kulissen der von den Militärs im Landesinneren erbauten neuen Hauptstadt Naypyidaw.

Natürlich reisen wir auch zu Myanmars einzigartigen Landschaften entlang des Flusses Ayeyarwady und am Inle-See und tauchen in die besonders anmutige Kultur wie in der Tempelstadt Bagan oder der Altstadt von Yangon ein. In ihr verschmelzen die Einflüsse aus Süd-, Südost- und Ostasien mit denen des britischen Kolonialreiches und des Buddhismus auf eine einzigartige Weise.