10. - 18. August 2019

Kiew / Odessa

Reiseleitung: Bernhard Clasen

Panoramablick auf Kiew Bild: Archiv

Hauptstadt der Ukraine und Hafenstadt am Schwarzen Meer

Lange war die Ukraine nur einem kleinen Kreis von Osteuropa-Fachleuten vertraut. Mit der Revolte auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, Anfang 2014, der Flucht von Präsident Viktor Janukowitsch und dem blutigen Konflikt im Osten des Landes hat sich dies schlagartig geändert.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

 

PREIS: ab 1.550 € (DZ/HP/Flug)

 

VERANSTALTER: Ventus Reisen, Berlin Tel. 030-39 74 92 94, office@ventus.com

 

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden.

 

Bernhard Clasen ist  u.a. Übersetzer und Dolmetscher für Russisch und schreibt seit 25 Jahren als freier Autor für die taz über Russland. Seit 2014 lebt er als taz-Korrespondent in Kiew.

 

 

Das Spannende an unserer Reise ist: sie findet zwischen zwei Wahlen statt. Am 31. März und 21. April fanden die Präsidentschaftswahlen statt, am 27. Oktober wählt die Ukraine ein neues Parlament. Dieser Dauerwahlkampf wird sich inhaltlich genauso wie ein roter Faden durch das Programm ziehen, wie die Ereignisse von 2014, auf die sich alle unsere Gesprächspartner der ukrainischen Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen, ja teilweise konträren Blickwinkeln beziehen. Und diese Gesprächspartner sind Journalisten, Maidan Aktivisten, Therapeuten, Mediatoren, Umweltschützer, Politologen und Politiker.

 

Gemüse-Verkäuferin auf dem berühmenten Privoz-Markt in Odessa Bild: Archiv

 

 

Wir werden auch eine Exkursion zu der luxuriösen Residenz des früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch unternehmen und die Gedenkstätte Babin Yar besuchen, in der an das Massaker der deutschen Wehrmacht an den Kiewer Juden 1941 erinnert wird.

 

 

Aber auch das Sightseeing kommt nicht zu kurz. In Kiew werden wir Ihnen das spirituelle Zentrum der orthodoxen Kirche in der Ukraine, das Höhlenkloster, zeigen. In gerade einmal körpergroßen schmalen Gängen führen wir Sie, an zahlreichen mit Kerzen beleuchteten Mumien längst verstorbener Heiliger und kirchlicher Würdenträger vorbei, durch das Kloster, das schon vom Weitem durch seine zahllosen goldenen Kuppeln ins Auge fällt.

 

 

 

Die Abende werden wir in gemütlichen ukrainischen, krimtatarischen und georgischen Lokalen ausklingen lassen.

 

 

Am vierten Tag geht es dann mit dem Nachtzug nach Odessa, die Hafenstadt am Schwarzen Meer. Dort angekommen werden wir noch am Vormittag über den berühmten riesigen Markt Privoz direkt hinter dem Hauptbahnhof schlendern.

 

 

Anschließend begeben wir uns dann zum Gewerkschaftshaus. Auch dieses

 

ist in Sichtweite des Hauptbahnhofes. Hier hatten am 2. Mai 2014 Dutzende bei politischen Auseinandersetzungen und einem Brand dieses Hauses ihr Leben verloren. Und dann werden wir die Künstlerin Olga Jarowaja in ihrem Atelier aufsuchen.

 

 

Auch in Odessa werden die Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz kommen: die berühmte „Potemkin-Treppe“, auf der Sergej Eisenstein eine Szene seines berühmten Films „Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) gedreht hat, ist ebenso im Programm wie ein Besuch einer Aufführung im Opernhaus der Stadt, das nach Plänen des bekannten Wiener Architekten-Duos Fellner&Helmer gebaut wurde.

 

 

Daneben bleibt, wenn es das Wetter zulässt, auch noch ein Nachmittag Zeit für einen Strandaufenthalt. Von Odessa wird die Gruppe am Ende der Reise direkt nach Deutschland zurückfliegen.