Rosenthatler Platz, Berlin

Antifeminismus sabotieren – Abtreibung legalisieren

Sogenannte Lebensschützer:innen fordern ihrem "Marsch für das Leben" ein generelles Abtreibungsverbot. Damit willen sie gewonnene Gleichberechtigungen und die emanzipatorische Gesellschaft einschränken und bekämpfen. Sowhl das What-the-Fuck-Bündnis wie auch das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmungen organisieren kreative Proteste gegen den Antifeminismus der sog. Lebensschutzbewegung, der christliche Fundamentalist:innen, ultrakonservatie und rechtsnationale Akteur:innen vereint.

 

Aktionen What-the-Fuck-Bündnis

Wann: Samstag, 21. September 2019, 10 Uhr

Wo: Rosenthaler Platz/Berlin

Zitat: "Unter dem Motto “Antifeminismus sabotieren – Abtreibung legalisieren” mobilisiert das What-the-fuck-Bündnis auch in diesem Jahr zu Protesten gegen den “Marsch für das Leben”. Am Samstag, den 21. September 2019 startet um 10 Uhr am Rosenthaler Platz eine Großdemonstration für eine befreite und emanzipatorische Gesellschaft. Anschließend soll die Veranstaltung der selbsternannten “Lebensschützer*innen” mit kreativen Protestaktionen gestört werden. Mit dem “Marsch für das Leben” fordern jährlich tausende selbsternannte “Lebensschützer*innen” ein generelles Verbot von Abtreibungen. In ihrem christlich-fundamentalistischen Weltbild ist jedoch nicht jedes Leben gleich schützenswert. Sie vertreten konservative Geschlechterrollen, eine rigide Sexualmoral und sind homo- und transfeindlich."

Die Demonstration vom What-the-Fuck-Bündnis mündet in die Auftaktkundgebung vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.

 

Aktion Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

Wann: Samstag, 21. September, 12 Uhr

Wo: Washington Platz/Berlin

 

Zitat: Sogenannte Lebensschützer:innen "wollen uns allen das Recht auf Selbstbestimmung über unseren Körper und unser Leben absprechen. Das nehmen wir nicht hin! Wir dürfen ihnen nicht die Straßen Berlins überlassen!

Unter dem Motto „Leben und lieben ohne Bevormundung“ veranstalten wir [am 21. September] einen Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung. Der Aktionstag wird der Auftakt für eine bundesweite Aktionswoche für sexuelle Selbstbestimmung sein, die am 28. September zum Internationalen Tag für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen bundesweit endet."

Auftaktkundgebung zum Theme: “Leben und lieben ohne Bevormundung, sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht”