: EU lässt den Balkan warten
THESSALONIKI dpa/taz ■ Die fünf westlichen Balkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Serbien und Montenegro sowie Mazedonien können nicht auf einen baldigen EU-Beitritt hoffen. Das wurde beim EU-Gipfel von Thessaloniki deutlich. Die EU verlangte vor allem Fortschritte bei der Entwicklung des Rechtsstaats. Immerhin: Mit zusätzlicher Finanzhilfe will die Europäische Union die Annäherung an die EU beschleunigen. Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte, vor Verhandlungen über einen EU-Beitritt müsse „der Demokratisierungsprozess in diesen Ländern sichtbar und abgeschlossen sein“. Er lehnte die Festlegung eines Datums für den Beginn von Beitrittsgesprächen ausdrücklich ab.
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