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Jahresrückblick Film von: Stefan Hochgesand

Stefan Hochgesand taz-Autor

„Matthias & Maxime“. Ein Kuss zwischen zwei Jugendfreunden lässt ihre Beziehung nie wieder so sein wie vorher. So lustvoll und zugleich so lässig war Regisseur Xavier Dolan noch nie. Sein bester Film.

„Pray Away“. Hier geht es um Konversionstherapien, pseudopsychologische Methoden, um Queers „wieder hetero“ zu machen – vor allem in christlichen Kirchen der USA. Schrecklich; wichtig zu wissen.

„Pose“. Mit der finalen dritten Staffel kommt die wunderbare Serie über eine Clique queerer PoC in der Harlem Ballroom Culture zu einem würdigen Abschluss, der all den liebenswerten Figuren gerecht wird.

„Young Hunter“. Regisseur Marco Berger erzählt die Geschichte eines 15-jährigen Jungen, die von einer schwulen Lovestory gekonnt in einen Thriller kippt. Nur schade, dass er nicht regulär im Kino lief.

„Im Park der prächtigen Schwestern“. Autorin Camilla Sosa Villada erzählt in diesem zauberschön lyrischen, tragikomischen Roman von trans Sex-Arbeiterinnen in Argentinien – aus eigener Erfahrung.

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