: Beachvolleyballerinnen boykottieren Katar
Katar ist für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen bekannt und deshalb als Gastgeber von Sportevents hoch umstritten. Die deutschen Beachvolleyballerinnen Karla Borger und Julia Sude machen nun auf einen bislang eher unbeachteten Missstand im Wüstenstaat aufmerksam. Sie verzichten auf einen Start beim World-Tour-Turnier im März in Katar wegen der nicht akzeptablen Kleidervorschriften. Die katarischen Behörden hatten festgelegt, dass Spielerinnen in Shirts und knielangen Hosen starten sollen und nicht wie sonst üblich im „Sportbikini“. Sude sagte dem Spiegel. „Es geht gar nicht um wenig anhaben oder nicht. Es geht darum, dass wir in unserer Arbeitskleidung nicht unsere Arbeit machen können.“ Der Deutsche Volleyball-Verband erklärte sein Verständnis für die Entscheidung.
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