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Barrierefrei erlaubt

Dem barrierefreien Ausbau der U-Bahnhaltestelle Mönckebergstraße in der Innenstadt steht nichts mehr im Weg. Das Oberverwaltungsgericht hat am Mittwoch Eilanträge von zwei Grundstückseigentümerinnen sowie einer Kaffeehaus-Betreiberin gegen den Planfeststellungsbeschluss abgelehnt. Der Gerichtsbeschluss sei unanfechtbar. Die Antragstellerinnen hatten sich gegen den barrierefreien Ausbau der U-Bahnhaltestelle und insbesondere den Standort für die Fahrstühle gewandt. (dpa)

Nicht nur ein Name

Ein Platz im Grindelviertel erinnert künftig an den jüdischen Maler und Journalisten Arie Goral-Sternheim (1909-1996). Kulturstaatsrätin Jana Schiedek (SPD) enthüllte am Mittwoch das Straßenschild „Arie-Goral-Platz“ am Kreisel des Grindelhofs. Der Name solle auch mahnen, „jedem Anflug von Antisemitismus und Rechtsextremismus die Stirn zu bieten“. (epd)

Gegen Schulschließungen

Eine Gruppe Unternehmer hat die Entscheidung des Erzbistums Hamburgs zur Schließung von sechs Schulen kritisiert. Die finanziellen Gründe für die Schließung seien vorgeschoben, wird der Gründer der Steakhouse-Kette Block House, Egon Block, im Stern zitiert. Das Bistum rechne sich ärmer, als es sei: Die Pensions­verpflichtungen in der Bilanz seien zu hoch bewertet, die 800 Immobilien der Kirche hingegen zu niedrig. (dpa)