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Streit um Geld eskaliert

100 Millionen Euro mehr pro Jahr wollen Schleswig-Holsteins Kreise und Kommunen vom Land für ihre Aufgaben in der Daseinsvorsorge haben. Seit Wochen wird über diesen Kommunalen Finanzausgleich verhandelt. Nun erklärten die Kommunalen Spitzenverbände die Gespräche für gescheitert. Der nordfriesische Landrat Dieter Harrsen (WG-NF) kritisierte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) als „Hemmschuh“. Aus der Staatskanzlei hieß es dagegen, die Gespräch werden „zu gegebener Zeit“ weitergeführt. Schleswig-Holstein darf wegen der Schuldenbremse nur geringe Neuschulden aufnehmen. (taz)

Mehr Cybermobbing

Laut dem Landeskriminalamt (LKA) sind niedersächsische Schüler immer häufiger von Cybermobbing betroffen. „Je mehr Technik im Spiel ist und je jünger die Teilnehmer in den sozialen Netzwerken, desto mehr Taten passieren“, sagte Pia Magold vom LKA auf einer Tagung für Fachkräfte aus Schule und Polizei in Hannover. Mädchen seien häufiger unter den Opfern als Jungen. Täter und Opfer seien meist zwischen 12 und 18 Jahre alt.(dpa)

AfD will sich vertragen

Nach dem Rauswurf der Landesvorsitzenden Doris von Sayn-Wittgenstein aus der AfD wollen die Landespartei und der Bundesvorstand am Freitag bei einem Treffen ihre Querelen beilegen. Der Parteiausschluss durch den Bundesvorstand sei bei einem Teil der Mitglieder im Norden auf Unmut gestoßen, sagte Landesvize Joachim Schneider. Ein neuer Landesvorsitzender werde erst im Sommer beim nächsten Landesparteitag gewählt. (dpa)