nordđŸŸthema

gesundheit – aktiv im alter

die verlagsseiten der taznord

fit und fertig

Bewegung zwischen den Meeren

„Gesund & bewegt in Schleswig-Holstein“: So ist der bereits dritte Aktivtag ĂŒberschrieben, den der Landessportverband Schleswig-Holstein zusammen mit den Seniorensportbeauftragten der KreissportverbĂ€nde ausrichtet. Die beteiligten Vereine bieten ein vielfĂ€ltiges Programm.

Sa, 21. 9., Programm und Informationen: www.lsv-sh.de

Ältere Menschen rauchen stĂ€rker

Auch eine Form von AktivitĂ€t? Immer mehr Ă€ltere Menschen rauchen exzessiv, das hat die KaufmĂ€nnische Krankenkasse (KKH) herausgefunden. Zwar sinke auch bei den Älteren die Zahl der Alltagsraucher, nicht jedoch die der Starkraucher. So wurden im Jahr 2017 rund 50.000 Versicherte im Alter von 55 bis 79 Jahren wegen TabakabhĂ€ngigkeit, Entzugserscheinungen, eines akuten Tabakrausches oder psychischer Probleme aufgrund von Tabak Ă€rztlich behandelt – 130 Prozent mehr als im Jahr 2007. Die GrĂŒnde seien vielfĂ€ltig, hieß es. Zum einen seien diese Menschen in einer Zeit aufgewachsen, in der das Rauchen als selbstverstĂ€ndlich galt. Zum anderen lebten aber viele Senioren auch einsam. Die Zigarette diene dann hĂ€ufig als Mittel zur Kommunikation, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Wer noch im Berufsleben stehe, nutze das Rauchen zum Stressabbau. (epd/taz)

Neues lernen im eigenen Tempo

Gezielt an Menschen ĂŒber 60 Jahre richten sich viele Kurs- und Mitmachangebote der AWO. Die Themenfelder reichen von Sprachen & LĂ€nder ĂŒber Kultur & Kreatives bis hin zu Gesundheit & Fitness. Die Teilnehmer*innen lernen mit Gleichaltrigen Menschen. Eingesetzt werden ausschließlich qualifizierte Dozent*innen. Interessierte können jeden Kurs eine Stunde lang kostenlos testen, um zu entscheiden, ob sie teilnehmen möchten. Beratung gibt es, gern auch telefonisch, von Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 15 Uhr.

AWO Landesverband Hamburg e. V., Bildung und Begegnung 60+, Schillerstraße 47–49; ☎040/391 06 36, aktiv@awo-hamburg.de, www.aktiv-in-hh.de

Zukunft der Altenpflege

Wie wird die Pflege der Zukunft aussehen? Welche Innovationen werden wichtig sein? Wie wird sich der Pflegeberuf entwickeln? AnlĂ€sslich des 400-jĂ€hrigen FirmenjubilĂ€ums in diesem Jahr will der Hamburger TrĂ€ger Pflegen & Wohnen einen Blick in die Zukunft wagen – unter dem Motto „pflege2040.hamburg“. An Hand von vier Fragen – etwa: „Pflegen mich in Zukunft nur noch Roboter?“ oder „Chattet meine Oma in Zukunft mit ihrem Apotheker?“ – blickt das Projekt auf kĂŒnftige Versorgungsformen, digitale Möglichkeiten und den Wandel im Berufsbild. Die Antworten sollen zum Nachdenken anregen – und zum Debattieren.

Infos auf www.pflege2040.hamburg

Rat bei Seelenleid

Es muss nicht immer Depression sein: Die Zahl der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdreifacht. Bei schwerwiegenden Problemen kann eine Psychotherapie helfen, aber auch bei Konflikten, Leistungsstörungen oder in Lebenskrisen. Orientierung will ein Ratgeber der Verbraucherzentrale bieten: „Psychotherapie. Chancen erkennen und mitgestalten“ vom Bonner Psychotherapeuten Ralf Dohrenbusch bietet alle wichtigen Grundlagen: Wie funktionieren die unterschiedlichen Methoden? Wer sollte sie in Anspruch nehmen – und wer zahlt? Das 184-Seiten-Buch ist fĂŒr 19,90 Euro in Verbraucherzentralen erhĂ€ltlich. Es kann unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/gesundheit-pflege/psychotherapie-35885871 online bestellt oder als E-Book (15,99 Euro) heruntergeladen werden.