leserInnenbriefe

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Die veröffentlichten Briefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Wir sind seit Jahren bereit, Kinder aufzunehmen

„Nur das Beste für das Kind“

taz nord vom 16. 8. 19

Ich habe beim Landkreis Hildesheim vor 15 Jahren den Kurs belegt. Angeblich ist alles verschwunden. Wir sind seit Jahren bereit, bis zu zwei Kinder aufzunehmen. Wir haben Eigentum, eigene Kinder, ich bin Hausfrau und mein Mann arbeitet seit fast 25 Jahren in einem großen Betrieb. Leider vergisst man ständig, uns Bescheid zu geben, wenn neue Kurse starten. Denn wir müssen jetzt beide den Kurs noch mal belegen. Zwei Zimmer stehen leer bei uns. Ihr sucht Pflegeeltern? Hier sind wir und das schon seit Jahren. Daniela Petersen, taz.de

In Deutschland fehlt eine Schutzaufsicht

„Nur das Beste für das Kind“

taz nord vom 16. 8. 19

In den Niederlanden gibt es eine „Schutzaufsicht“, in Fällen von Vernachlässigung behalten Eltern das Sorgerecht und die Kinder, aber Familienhelfer gehen in die Familien, leben dort auch in der intensiven Betreuungsphase Tag und Nacht mit. Sie beschützen die Kinder, helfen Eltern oder Alleinerziehenden bei Überforderung, ihren Auftrag wahrzunehmen, und erkennen vor Ort am besten, ob die Kinder aus den Familien herausgenommen werden müssen oder nicht. So etwas fehlt komplett in Deutschland. Nina Janovich, taz.de

Potentiale der Erneuerbaren Energien sind ausreichend

„‚Der Ausstieg wird lange dauern‘“

taz nord vom 14. 8. 19

Die sehr eingeschränkte Sicht (die mglw. an den Interviewfragen lag), ist nicht sehr hilfreich. Nur einige Punkte, die wenn es um den Kohleausstieg geht, wichtig sind: 1) Gaskraftwerke sind nur eine mögliche Alternative, und dies auch nur maximal für einen Übergangszeitraum. 2) Investitionen in neue Gaskraftwerke helfen bei der Klima­krise nur sehr begrenzt weiter. 3) Die großen Energieunternehmen werden immer noch von Managern geleitet, die nicht in der Lage sind, die Herausforderungen der Zukunft zu erkennen und dementsprechend zu investieren. Steuerzahler sollten für die Kosten dieser Fehlinvestitionen nicht geradestehen müssen. 4) Die enormen Potentiale der Erneuerbaren Energien sind in Verbindung mit dezentralen smarten Energiesystemen, Steigerungen der Energieeffizienz und Energieeinsparungen absolut ausreichend. 5) Die Regierungsverantwortlichen sind seit Jahren nicht dazu in der Lage diese Potentiale zu erschliessen. Die lange überfällige Energiewende, die noch dazu neue zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen würde, wird von CDU/CSU/SPD Politikern vermurkst. Kompetente und verantwortungsvolle Entscheidungsträger gibt es ganz offensichtlich keine in den Regierungsparteien. Es ist allerhöchste Zeit, dass sich dies ändert. Karlheinz Knickel, taz.de