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In Jáchym ­Topols neuem Roman gibt es einen Zwilling, der nicht wächst und babygroß bleibt, abgesehen vom Geschlechtsorgan, das sich weiterentwickelt. Gruselige Vorstellung, so ein Menschlein mit überdimensioniertem Penis, und eine starke Metapher für die deformierenden Auswirkungen des Patriarchats auf die Männer. Aber bei aller Liebe zur Polemik muss doch mal gefragt werden: Was kann der Penis für die gesellschaftlichen Verhältnisse? Lasst den doch mal in Ruhe!