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Kampagne gegen Antisemitismus

Eine Woche nach der Spuckattacke auf führende Vertreter der Jüdischen Gemeinde startet am Rathaus eine Kampagne gegen Antisemitismus und Diskriminierung. Mit der Initiative „Wir sind Hamburg“ wollen Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Landesrabbiner Shlomo Bistritzky am Donnerstag ein Zeichen für Toleranz setzen und für Respekt im Umgang mit allen Religionen werben, wie der Senat am Mittwoch mitteilte. Unter dem Motto „Was siehst du?“ werden Bürger aufgerufen, sich an einer Plakataktion zu beteiligen. (dpa)

Hochbahn wächst ein bisschen

Die Zahl der Fahrgäste bei den Bussen und U-Bahnen der Hamburger Hochbahn ist 2018 nur moderat gestiegen. Zwar erreichte sie mit rund 465 Millionen Fahrgästen einen Rekord, er lag aber nur 0,8 Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Hochbahn am Mittwoch mitteilte. Im Jahr davor hatte der Zuwachs noch 3,3 Prozent betragen. Angebote wie neue Linien und schnellere Taktungen müssten von den Bürgern zudem erst wahrgenommen werden, bevor sie dann genutzt würden, sagte Hochbahn-Chef Henrik Falk. (dpa)

Kitas noch besser

Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung (LEA) hat den Senat aufgefordert, die Bundesmittel aus dem sogenannten „Gute-Kita-Gesetz“ nicht wie geplant für bereits vereinbarte Maßnahmen aufzuwenden. Sie müssten für zusätzliche Verbesserungen bei der Kinderbetreuung eingesetzt werden, sagte LEA-Vorstand Kian Masoumi am Mittwoch. Hamburg will sich ab 2019 an dem Programm beteiligen, mit dem der Bund die Länder mit 5,5 Millionen Euro bei der Qualitätsverbesserung in den Kitas unterstützen will. (dpa)