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Fontane kambis nach China

Die Germanistik erlebt in China gerade einen Aufschwung. Sich ein Bild davon machen kann, wer heute nach Potsdam fährt und am Einstein-Forum dem Vortrag des Pekinger Literaturwissenschaftlers Xiaoqiao Wu zuhört (Am Neuen Markt 7, 19 Uhr). Er beschäftigt sich mit Fontane, sein Vortrag stellt exemplarisch neue chinesische Lesarten dieses auch in China kanonisierten Autors vor. Xiaoqiao Wu wurde 2005 in Göttingen mit einer Arbeit zur Mesalliance bei Theodor Fontane und Arthur Schnitzler promoviert. Seit 2005 ist er Professor am germanistischen Institut der Beihang-Universität in Peking. Aktuell erforscht er die chinesische Goethe-Rezeption um 1900.