leserInnenbriefe

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Die veröffentlichten Briefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Grünen sind Teil des ganzen Filzes

„Ich bin keine Kandidatin“,

taz nord vom 12. 6. 19

Auch wenn es dem Interview nicht anzumerken ist: Es gibt seit über 20 Jahren eine rot-grüne Koalition in Hannover. Die Grünen sind also Teil der ganzen Filzes bzw. des fehlenden Good Governance. Daher ist es wohl gut, dass hier auf kritische Nachfragen verzichtet wurde. Sonst könnte noch jemand fragen, wie die Grünen Probleme beheben wollen, die sie selbst mit verursacht haben.

Horst Horstmann, taz.de

Gibt’s noch Auswahl bei den Grünen?

„Ich bin keine Kandidatin“,

taz nord vom 12. 6. 19

Super – Herr Onay ist Jurist, hat dann im Landtag gearbeitet (Backoffice?), war Ratsherr in Hannover, sprang dann sauber in den Landtag (als Abgeordneter), will jetzt in der Landeshauptstadt Hannover Oberbürgermeister werden und erhält, wenn er sich ein zweites Mal der OB-Wahl stellt, eine fürstliche Altersversorgung, ohne jemals so richtig Wertschöpfung erbracht zu haben. Der Beweis, dieser Aufgabe gewachsen und für mehrere tausend Menschen Führungskraft zu sein (immerhin: Großstadtmanagement), wird – auch im Interview – nicht erbracht. Die im Interview nicht gestellte Frage ist denn auch: Sagen Sie einmal, Herr Onay, können Sie das alles eigentlich und auf welche Erfolge blicken Sie denn da zurück? Bevor wir wieder einen neuen Berufspolitiker erzeugen: Gibt’s noch Auswahl bei den Grünen? Geschlecht ist natürlich egal!! Wolfgang Siedler, taz.de

Die Hetze ist dieselbe

„Der Koran im Klo“,

taz nord vom 12. 6. 19

Was die Statistik angeht, werden weder alle antimuslimischen noch alle antijüdischen Straftaten zur Anzeige gebracht. Das sollten die Betroffenen unbedingt vermehrt tun. Ansonsten sollten sie sich zusammenschließen. Die Hetze ist dieselbe. Gleichzeitig würde man sich gegenseitig in Ruhe lassen.

Sachmah, taz.de

Nur ein Feigenblatt

„Lösungen für ‚Systemsprenger‘“,

taz nord vom 16. 6. 19

Es wird in den Jugendämtern nicht kommuniziert, dass es überhaupt so eine vermittelnde Stelle gibt. Bei ca. 450 ASD-Mitarbeitern, die alle mindestens 3 solcher Fälle haben, reichen 1,5 Stellen auch niemals aus. Schön, dass pro Jahr 25 Kindern/Jugendlichen geholfen werden konnte. Das macht 16 Fälle im Jahr bei einer vollen Stelle. In den ASD liegen wir Fachkräfte im Schnitt bei 80-100 Fällen, wohlgemerkt bevor das von der BASFI schöngerechnet wird. Also wieder nur ein Feigenblatt.

Peter Thiers, taz.de