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Zehn Minuten weiter

Foto: taz

Kennen Sie den Trick, nach dem Toilettengang ein Streichholz anzuzünden? Dann wissen Sie sicher auch, dass das ausströmende Schwefeldioxid zwar alle anderen Gerüche übertüncht, aber eben nur kurzfristig. Die Japaner sind da schon zehn Minuten weiter.

So lange nämlich glüht Hibi (über torquato.de). Es wird angezündet wie ein Streichholz und duftet wie ein Räucherstäbchen, vereint also das Beste aus zwei Welten. Und die Verpackung inklusive feuerfester Unterlage ist so elegant, dass man sie gern rumliegen lässt. Einzig der süßliche Duft nach japanischer Zypresse kann mich nicht so recht überzeugen, aber das sieht Kollegin D. („Ich möchte mich da reinlegen!“) zum Glück ganz anders.

Nur noch eine Anmerkung, bevor Hibi die Besitzerin wechselt: Das erste Streichholz – im Wert von 86 Cent – zerbricht beim Anzünden. Auch wenn man vorher in der Bedienungsanleitung gelesen hat, dass man ganz, ganz vorsichtig sein soll. Vielleicht ist das die – kostenlose – Lektion, die man von Hibi lernt: Wenn man sich einen abbricht, hat man sich vorher viel zu viel Druck gemacht. Franziska Seyboldt