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Liebe zu dritt

Foto: addi

Stricken ist eine Kulturtechnik. Einige beherrschen sie noch, Sylvie Rasch hat sie revolutioniert. Sie hat das „addiCraSyTrio“ erfunden (für 14 Euro im Fachhandel) – CraSy mit S, wegen ihres Vornamens. Strickt man Dinge mit kleinem Durchmesser, Socken oder Pulswärmer etwa, nahm man bisher fünf Nadeln: auf vier waren die Maschen verteilt, mit der fünften strickte man ab. Mit dem CraSy Trio geht das nun mit drei Nadeln. Denn sie sind biegsam. Daran muss man sich erst mal gewöhnen. Hat man es drauf, geht es schneller, wirklich.

Kommt positiv hinzu: Die Nadeln haben an den Enden unterschiedliche Spitzen für unterschiedliche Wollen. Außerdem können die Maschen durch die Biegung nicht mehr von der Nadel rutschen, wenn man mit feinem Garn strickt. Und wer mit dem addi CraSy Trio wirklich überhaupt nicht zurecht kommt, kann es immer noch als Hilfsnadeln beim Stricken von Zopfmustern benutzen, da leistet das Trio auch gute Dienste. Ein wirklich super Handwerkszeug. Waltraud Schwab