die anderen über die überheblichkeit und die wirtschaftsmacht chinas :
Die römische Zeitung La Repubblica zur schwachen Beteiligung Chinas am Weltwirtschaftsforum in Davos: Auch in diesem Jahr blieb die chinesische Delegation – bestehend aus dem Vizeministerpräsidenten und der Nummer zwei der Zentralbank – hinter den Erwartungen zurück. Und das bei einem Gipfel, an dem die deutsche Kanzlerin, der Gouverneur der Europäischen Zentralbank, Bill Gates und die halbe indische Regierung teilgenommen haben. Die Chinesen betrachten Davos weiterhin mit Überheblichkeit: Was Gipfeltreffen hinter verschlossenen Türen betrifft, halten sie ihre Verabredungen in China ab. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt …
Die französisch Le Monde über die zunehmende Wirtschaftsmacht Chinas und Indiens: Es stimmt die Logik, wonach China und Japan nach und nach ihr gewaltiges Gewicht einbringen. Die Globalisierung und der liberale Kapitalismus stoßen mit Gewalt alles um, was gestern noch im Lot war. Entweder schließt man Grenzen und setzt wieder massiv auf den Transport mit Pferden – oder man passt sich an. Es wird noch mehr Fälle geben wie den indischen Versuch, den europäischen Stahlkonzern Arcelor zu übernehmen. Nostalgisches Lamentieren verspricht keine Zukunft, es ist Zeit zu verstehen, dass diese in Schnelligkeit, Kreativität und Anpassungsfähigkeit liegt.