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Archiv-Artikel

Neue Mendelssohn-Ausstellung

Die weit verzweigte Geschichte der Familie Mendelssohn steht seit Sonntag im Mittelpunkt einer neuen Dauerausstellung. Mitglieder der Familie hätten über mehr als fünf Generationen als Bankiers, Künstler und Gelehrte die deutsch-jüdische Geschichte beeinflusst, erklärte Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) zur Eröffnung.

Ungewöhnlich ist der Ort der Ausstellung in einer ehemaligen Kapelle auf den Friedhöfen vor dem Halleschen Tor in Kreuzberg. Dort sind 28 getaufte Nachkommen des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn mit ihren Partnern sowie prominente Freunde begraben. Zu sehen sind 50 Foto-Text-Tafeln zu Biografien und verschiedenen Themen mit mehr als 300 Abbildungen, darunter zahlreiche Reproduktionen bislang nicht gezeigter Porträts. (epd)