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Archiv-Artikel

Unterkünfte überfüllt

OBDACHLOSIGKEIT Magazin „Hinz & Kunzt“ fordert mehr Wohnraum

Die Notschlafstellen für Obdachlose sind überfüllt. Die Notunterkünfte „Pik As“ und „Frauenzimmer“ waren im Mai zu 101 Prozent beziehungsweise 125 Prozent belegt, teilte die Sozialbehörde mit. Die Einrichtungen sind verpflichtet jeden aufzunehmen. Daher werden die Zimmer mit weiteren Betten aufgestockt. Die Behörde begründet die hohe Belegung mit Schwierigkeiten bei der Vermittlung aus Notunterkünften in ständige Unterkünfte. Das liege an der steigenden Zahl von Zuwanderern, auch gebe es zu wenig kleine, günstige Wohnungen. „Die Wohnungsnot trifft die Ärmsten zuerst“, sagt Stephan Karrenbauer von Hinz & Kunzt, der sich den Ansturm auf die Übernachtungsstellen nicht erklären kann. Hinz & Kunzt forderte die Stadt auf, mit Lösungen nicht zu warten, bis im Winter die ersten Obdachlosen erfrieren.  (taz)