: Der Kreisel – die Bauskandalnudel
Als 1980 der Büroturm in der Schlossstraße vom Bezirksamt Steglitz bezogen wurde, war die Bauherrin und Architektin – Sigrid Kressmann-Zschach – schon pleite gegangen und Berlin hatte einen neuen Bauskandal. Die Kosten waren en masse in die Höhe geschnellt und ein Senator zurückgetreten. Auch nach der Fertigstellung geriet der Bau weiter in die Schlagzeilen. Das Land wollte ihn verkaufen, ein Investor für den Kreisel fand sich aber nicht – dafür jede Menge Asbest. Als die Schätzungen für die Sanierung sich der 100 Millionen-Grenze näherten, sprach Berlin vom Abriss. Jetzt droht dem Land die Klage der Miteigentümer.
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