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Frust und Lust

■ betr.: „satt und selig“, taz-Weihnachtsbeilage

Endlich hat sich Eure Toskana- Fraktion geoutet. Daß sie dafür ein ganzes „Special“ zur Verfügung gestellt bekommen hat, finde ich ganz prima. Denn so was liest sich, vor allem vor Weihnachten, viel netter als ein Sonderheft über den Bosnien-Krieg oder ähnlich häßliche Sachen.

Macht doch öfter mal so was Nettes, bratet der lust- und leibfeindlichen Linken öfter mal was über (dazu kann man ja auch Zitate des vom vielen Fressen kugelrunden Brecht reichen). Denn schließlich gehört zu unserem Lebensgefühl das Frühstück beim Edel-Italiener mit Prosecco und Coppa-Schinken genauso wie die taz. Bringt mehr von Euren Geldanlage-Infos, nehmt uns im Reiseteil weiterhin unser schlechtes Gewissen beim Heli-Skiing in Kanada, und vor allem: Produziert endlich mal ein ordentliches Golf- Sonderheft! [...] Christian Thiele, Berlin

Toll, Eure Beilage zu Weihnachten! War so ziemlich das Beste, was ich in letzter Zeit zu diesem Thema gelesen habe – selten so gelacht! Wolfgang Glitscher, Berlin

Wir sind die Familien Hoppe und Fleischmann aus Hähnlein, einer kleinen Enklave am Rande des hessischen Liedes (Realogebiet) und haben Eure lange angekündigte Beilage „satt und selig“ nicht bekommen. Jetzt steht unser Weihnachtsmenü auf dem Spiel und vielleicht noch vieles andre mehr, vergnügliche Spiele, schlüpfrige Lektüre für lustvolle Ex-Revolutionäre, die den Aufstand lieber in der Küche proben. Das könnt Ihr mit uns nicht machen, wir sind taz-Leser from the very beginning. Laß Euch was einfallen. Fleischmann und Hoppe

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