Der taz Kongress in Berlin am 14. April 2012
Das gute Leben? Das gibt es, und immer mehr Menschen sind heftig entschlossen, die eigene Existenz diesem Leitsatz zu widmen. Und dem anderer Menschen. Denn, so viel wusste die alternative Bewegung schon immer, als egoistisches Unterfangen missrät jeder Vorsatz, ein Leben nach eigenem Gusto zu führen.
Das tazlab wurde nach dem 30. Geburtstag der taz als jährliches Labor zu Zukunftsfragen gegründet. Dieses tazlab wäre das erste, das das Thema vom guten Leben nicht klimatologisch oder politisch, sondern von dem gerade stattfindenden gesellschaftlichen Wandel angeht. Denn die wichtigste und übelste Lüge der vergangenen Debatten war stets: dass es keine Alternativen gibt. Wir aber sagen überzeugt: Es gibt Alternativen.
Darüber soll auf dem tazlab am 14. April im HKW nachgedacht werden. Nicht allein über Ökofragen der klassischen Art, sondern eben auch über alle Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens: Wie muss über eine gelingende Integrationspolitik in der Bundesrepublik nachgedacht werden? Wie kann das Leben von MigrantInnen verbessert werden? Müssen No-go-Areas hingenommen werden? Wie definiert sich eigentlich die moderne Frauenfrage, überhaupt die der Geschlechterdemokratie? Wie ist es denn um Alternativen bestellt - wie haben sie sich entwickelt seit dem legendären Tunix-Kongress 1978 in Berlin? Etwa die taz, die sich aktuell in der Medienkrise als selbstbewusstes Medium präsentiert? Beteiligen Sie sich an diesem tazlab zum "Guten Leben". Schicken Sie uns Ihre Vorschläge, sagen Sie uns, mit wem sie am 14. April im Berliner Haus der Kulturen der Welt debattieren wollen. Lesen Sie, wer bislang eingeladen wurde.
