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Für publizistische Unabhängigkeit. Gegen Medienkonzentration und Meinungsmonopole.


»Wir haben keine Chance, aber wir nutzen sie«, hieß es trotzig in der ersten taz. Zur Stärkung der so genannten Gegenöffentlichkeit gründete eine Hand voll junger Leute 1978 die alternative Tageszeitung taz. Rund 7.000 AbonnentInnen zahlten für eine Zeitung, die es noch nicht gab. Die Zeitungsbranche gab dem unterkapitalisierten und selbstverwalteten Projekt kein Jahr. Seit dem 17. April 1979 erscheint die taz nun täglich, pünktlich, bundesweit. Und ist damit die erste erfolgreiche Gründung einer überregionalen Tageszeitung in Deutschland seit »Bild«.

»Vom ersten Tag an fühlte sich die konzernfreie taz nur ihren LeserInnen verpflichtet«. Denn ohne die Vorausabos der Freunde der alternativen Tageszeitung wäre die Gründung der Zeitung niemals möglich geworden. 1992 wurden die ideellen »Besitzverhältnisse« in die rechtliche Form einer Genossenschaft gegossen. Inzwischen sichern mehr als 8.000 Mitglieder die wirtschaftliche und publizistische Unabhängigkeit »ihrer« Zeitung. Gemeinsam halten sie ein Genossenschaftskapital von über 8 Millionen Euro. Tendenz: steigend.

Wir haben in den letzten dreißig Jahren viel erreicht. Mit der taz Panter Stiftung wollen wir weiter daran arbeiten, dass bleiben kann, was schon da ist. Und kommen kann, was noch gebraucht wird.

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