Ohne Wachstum geht es nicht, sagt Hans Christoph Binswanger. 1,8 Prozent sind aber genug. Das könne ohne zusätzlichen Verbrauch von Ressourcen umgesetzt werden.von Bernward Janzing
Einen Artikel über Binswanger zu schreiben, ohne auf das Problem Kreditbasierte Geldschöpfung und die vom favorisierte Alternative Vollgeld einzugehen ist schwach. Der Autor hat die aktuelle Literatur von Binswanger entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
03.01.2012 13:18 Uhr
von Rüdiger Kalupner:
Hr. Binswanger hat seinen ökologischen Umfinanzieurung- und Steuerungsansatz nicht evolutionsprozess-logisch zu Ende gedacht. So werden die Teile seiner Konzeption selbstwidersprüchlich und das Ganze muß sich bei der Umsetzung selbst blockieren. Und das bedeutet, dass sein wirtschaftspolitischer Beitrag machtpolitisch und ordnungspoltisich völlig irrelevant ist.
Sein Theoriemangel wird an seinem Festhalten an der 1,8%BIP-Wachstumsziel-Konstante deutlich.
Wer die öko-soziale Umfinanzierung evolutionsprozess-logisch zu Ende denkt, kommt zu einer Gesellschaftsordnung des nachhaltigen Wirtschaftens und des Lebensstils allseitig sich entwickelnder Menschen u n d zu einer Wirtschaftssystem, das selbnst bei rückläufigem BIP alle Wirtschaftspolitikziele wie Vollbeschäftigung u n d höchster Verteilungsgerechtigkeit auf nationaler wie globaler Ebene erreichbar macht.
Die evolutionsprozess-logische, öko-soziale Umfinanzierung führt zum Exodus aus der absolutistischen Tyrannei des 2%Wachstumszwang-KAPITALISMUS, d.h. zu seinem revolutionären Sturz. Aber das will Herr Binswanger wohl gerade vermeiden. Die taz wäre gut beraten, in ihre wachstumskritische Serie auch den (R)Evolutionsprojekt-Ansatz aufzunehmen, der unter die Ordnung des KREATIVEN Evolutionspfades führt. Unterhalb dieser obersten Alternativ-, Prozess- und Theoriesystem-Ebene gibt es keine Rettung vor dem Absturz des 2%Wachstumszwang-Kapitalismus.
30.12.2011 17:39 Uhr
von reblek:
"Die Gewinnauszahlungen an frühere Investoren werden aus den Einzahlungen der neuen Investoren gespeist - man zahlt alte Schulden mit neuen." - Das ist ziemlich falsch, denn mit Schulden kann man nichts begleichen, lediglich mit Krediten. Die gewährt die Natur aber bekanntlich nicht.
Leserkommentare
20.01.2012 23:07 Uhr
von JanPeter:
Einen Artikel über Binswanger zu schreiben, ohne auf das Problem Kreditbasierte Geldschöpfung und die vom favorisierte Alternative Vollgeld einzugehen ist schwach.
Der Autor hat die aktuelle Literatur von Binswanger entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
03.01.2012 13:18 Uhr
von Rüdiger Kalupner:
Hr. Binswanger hat seinen ökologischen Umfinanzieurung- und Steuerungsansatz nicht evolutionsprozess-logisch zu Ende gedacht. So werden die Teile seiner Konzeption selbstwidersprüchlich und das Ganze muß sich bei der Umsetzung selbst blockieren. Und das bedeutet, dass sein wirtschaftspolitischer Beitrag machtpolitisch und ordnungspoltisich völlig irrelevant ist.
Sein Theoriemangel wird an seinem Festhalten an der 1,8%BIP-Wachstumsziel-Konstante deutlich.
Wer die öko-soziale Umfinanzierung evolutionsprozess-logisch zu Ende denkt, kommt zu einer Gesellschaftsordnung des nachhaltigen Wirtschaftens und des Lebensstils allseitig sich entwickelnder Menschen u n d zu einer Wirtschaftssystem, das selbnst bei rückläufigem BIP alle Wirtschaftspolitikziele wie Vollbeschäftigung u n d höchster Verteilungsgerechtigkeit auf nationaler wie globaler Ebene erreichbar macht.
Die evolutionsprozess-logische, öko-soziale Umfinanzierung führt zum Exodus aus der absolutistischen Tyrannei des 2%Wachstumszwang-KAPITALISMUS, d.h. zu seinem revolutionären Sturz. Aber das will Herr Binswanger wohl gerade vermeiden. Die taz wäre gut beraten, in ihre wachstumskritische Serie auch den (R)Evolutionsprojekt-Ansatz aufzunehmen, der unter die Ordnung des KREATIVEN Evolutionspfades führt. Unterhalb dieser obersten Alternativ-, Prozess- und Theoriesystem-Ebene gibt es keine Rettung vor dem Absturz des 2%Wachstumszwang-Kapitalismus.
30.12.2011 17:39 Uhr
von reblek:
"Die Gewinnauszahlungen an frühere Investoren werden aus den Einzahlungen der neuen Investoren gespeist - man zahlt alte Schulden mit neuen." - Das ist ziemlich falsch, denn mit Schulden kann man nichts begleichen, lediglich mit Krediten. Die gewährt die Natur aber bekanntlich nicht.