taz Salon Bremen 12.03.

Medizin für Bremen

Ist die Gründung eines Medizinstudiengangs das richtige Rezept, um dem Ärztemangel abzuhelfen?

Ärztinnen und Ärzte dringend gesucht. Bild: dpa

Noch nie gab es so viele MedizinerInnen wie heute. Trotzdem droht Ärztemangel - in ländlichen Regionen, aber auch in sozial benachteiligten Stadtteilen und unbeliebteren Wohngegenden.

Kann sich Bremen vor dem Hintergrund leisten, weiterhin als einziges Bundesland keine Ärzte-Fakultät vorzuhalten? Was sollte das Land tun? Wäre die Gründung eines medizinischen Studiengangs, die vor knapp 50 Jahren an der Kostenfrage scheiterte, eine kluge Investition? Kann Bremen das heute überhaupt stemmen? Oder würde seine Finanzierung die anderer Wissenschafts- und Kulturausgaben kannibalisieren?

Diskutieren Sie mit unseren Podiumsgästen:

Heidrun Gitter, Präsidentin der Ärztekammer Bremen

Carsten Meyer-Heder, CDU-Spitzenkandidat

Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz , SPD

Norbert Schmacke, Gesundheitswissenschaftler der Uni Bremen

Moderation:

Benno Schirrmeister, Redakteur der taz bremen

wann: Dienstag 12. März 2019, 19.30 Uhr

wo: Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, 28203 Bremen

Einritt frei