Eine Konferenz will neue Antworten auf große Fragen finden - und scheitert an diesem Anspruch. Einen Zweck hat die Veranstaltung trotzdem: Sie ist ein prima soziales Netzwerk für Internet-Aktivisten.von Lisa Rank
"Den Frauen blieben zwei Panels zu Feminismus und Modeblogs"??? Schade, dass Sie die Rede "political evolution" der Bahrainerin Esra'a Al Shafei, Gründerin von mideastyouth.com verpasst, den von Mercedes Bunz moderierten Talk "axis? what axis?" zwischen Al Shafei und Mary C. Joyce, die die online Kampagne Obamas geleitet hat, verschliefen, dass die anschliessende Rede von Mary C. Joyce offenbar ebenso wenig Ihre Aufmerksamkeit gewinnen konnte wie die Lisa Rosas, die vor großem Publikum für neue Lehr- und Lernformen an Schulen eintrat. Auch Karin Deutsch Karlekars "Introducing the Global Internet Freedom Index" hat Sie nicht erreicht? Darf ich weiter machen? Danke. Tina Günther und Christiane Link sprachen über digitale Identitäten, Andrea Goetzke und Geraldine Bastion über Bloggen in Afrika. Erstere referierte zusammen mit Christine Kolbe ausserdem über das Phänomen Öffentlichkeit im 21. Jhrd, während Katrin Rönicke feminstische Netzkultur analysierte. Immer noch zu wenig Frauen? Okay: "Cyberspace & Virtualität als Hypervortrag" Regine Heidorn, Sabria David über "Märchen als User Generated Content", Jana Eggers: "What C.N.N. and Y.O.U. got in common", Tina Lorenz: "Pornografische Zukunftsvisionen", Julia Knolle, Henriette Klevenow, Franziska Bluhm, Anke Gröner Patricia Cammarata und Birte Goldt über bloggende Frauen. Dies sind nur die Talks, die ausschliesslich von Frauen gehalten wurden. Ich kann gern noch die weiblichen Teilnehmer unzähliger Panels dazu nehmen, wenn Ihnen die weibliche Beteiligung an der re:publica noch immer nicht reicht, aber vielleicht werfen Sie selbst einen Blick ins Programm? Schöner noch wäre es gewesen, Sie hätten dies getan, bevor Sie sich mit einem derart schlecht recherchierten Artikel bloß stellen.
06.04.2009 14:20 Uhr
von Ahasverosh:
Schöner Text, kann mich dem in weiten Teilen anschließen. Auch ich hatte den Eindruck, dass die Szene nach wie vor in ihrem eigenen Saft" schmort. Sowohl vor Ort als auch im Netz hat eine solche Einschätzung bislang überwogen. Insofern bleibt zu hoffen, dass sich die Macher mehr Gedanken über das kommende Jahr machen...
04.04.2009 19:11 Uhr
von Volker h. Davids:
Sehr geehrte Redaktion,
es würde mich interessieren, was sie zur "taz-Text-Korrektur" von Lisa Rank auf ihrem eigenen Blog (http://mevme.com/lizblog/taz-text-korrektur/) sagen. Wie erklären sie die angesprochenen Abweichungen zwischen "geschriebenen" und "publizierten" Text?
mfg
04.04.2009 18:11 Uhr
von lab:
Dazu auch die Klarstellung der Autorin lesen: http://mevme.com/lizblog/taz-text-korrektur/ .
04.04.2009 17:56 Uhr
von Lisa Rank:
Eine kleine Richtigstellung zu diesem Text finden Sie hier:
Leserkommentare
07.04.2009 11:48 Uhr
von Tanja Haeusler:
"Den Frauen blieben zwei Panels zu Feminismus und Modeblogs"???
Schade, dass Sie die Rede "political evolution" der Bahrainerin Esra'a Al Shafei, Gründerin von mideastyouth.com verpasst, den von Mercedes Bunz moderierten Talk "axis? what axis?" zwischen Al Shafei und Mary C. Joyce, die die online Kampagne Obamas geleitet hat, verschliefen, dass die anschliessende Rede von Mary C. Joyce offenbar ebenso wenig Ihre Aufmerksamkeit gewinnen konnte wie die Lisa Rosas, die vor großem Publikum für neue Lehr- und Lernformen an Schulen eintrat.
Auch Karin Deutsch Karlekars "Introducing the Global Internet Freedom Index" hat Sie nicht erreicht?
Darf ich weiter machen?
Danke.
Tina Günther und Christiane Link sprachen über digitale Identitäten, Andrea Goetzke und Geraldine Bastion über Bloggen in Afrika.
Erstere referierte zusammen mit Christine Kolbe ausserdem über das Phänomen Öffentlichkeit im 21. Jhrd, während Katrin Rönicke feminstische Netzkultur analysierte.
Immer noch zu wenig Frauen? Okay:
"Cyberspace & Virtualität als Hypervortrag" Regine Heidorn, Sabria David über "Märchen als User Generated Content", Jana Eggers: "What C.N.N. and Y.O.U. got in common", Tina Lorenz: "Pornografische Zukunftsvisionen", Julia Knolle, Henriette Klevenow, Franziska Bluhm, Anke Gröner Patricia Cammarata und Birte Goldt über bloggende Frauen.
Dies sind nur die Talks, die ausschliesslich von Frauen gehalten wurden. Ich kann gern noch die weiblichen Teilnehmer unzähliger Panels dazu nehmen, wenn Ihnen die weibliche Beteiligung an der re:publica noch immer nicht reicht, aber vielleicht werfen Sie selbst einen Blick ins Programm?
Schöner noch wäre es gewesen, Sie hätten dies getan, bevor Sie sich mit einem derart schlecht recherchierten Artikel bloß stellen.
06.04.2009 14:20 Uhr
von Ahasverosh:
Schöner Text, kann mich dem in weiten Teilen anschließen.
Auch ich hatte den Eindruck, dass die Szene nach wie vor in ihrem eigenen Saft" schmort. Sowohl vor Ort als auch im Netz hat eine solche Einschätzung bislang überwogen. Insofern bleibt zu hoffen, dass sich die Macher mehr Gedanken über das kommende Jahr machen...
04.04.2009 19:11 Uhr
von Volker h. Davids:
Sehr geehrte Redaktion,
es würde mich interessieren, was sie zur "taz-Text-Korrektur" von Lisa Rank auf ihrem eigenen Blog (http://mevme.com/lizblog/taz-text-korrektur/) sagen. Wie erklären sie die angesprochenen Abweichungen zwischen "geschriebenen" und "publizierten" Text?
mfg
04.04.2009 18:11 Uhr
von lab:
Dazu auch die Klarstellung der Autorin lesen: http://mevme.com/lizblog/taz-text-korrektur/ .
04.04.2009 17:56 Uhr
von Lisa Rank:
Eine kleine Richtigstellung zu diesem Text finden Sie hier:
http://mevme.com/lizblog/taz-text-korrektur/