Die Kollaboration mit Tiermisshandlung wäre für EE nicht notwendig, v.a. wenn - neben möglichen Stromeinsparungen - alle in Deutschland (u. vielen anderen Ländern) unverschatteten, einigermaßen nach Süden gerichteten, stabilen Dachflächen ähnlich mit Warmwasserkollektoren und PV Modulen ausgerüstet wären wie z.B. die hier abgebildete: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Solarmodul_Sonnenkollektor_01_KMJ.jpg&filetimestamp=20040808191819
Einsparungen beim Rüstungshaushalt und andere Dinge könnten das beschleunigen. Die Installation könnte sogar ebenso verpflichtend gemacht werden, wie z.B. Rückspiegel bei Fahrzeugen.
Zu wirtschaftlichen Fragen der Finanzierung einer solchen Maßnahme gibt es einige interessante Argumente bei: Lester R. Brown (2008): Plan B 3.0 ... siehe auch: www.earth-policy.org - oder andere, auch sozial noch gerechtere, Finanzierungsmodelle.
12.06.2008 09:03 Uhr
von fuerTiere:
Größer - schneller - billiger: Unter diesem Motto der Agrarindustrie leiden heute rund 150 Mill. Nutztiere in deutschen Ställen. Ob Schwein, Rind, oder Legehenne, ob Pute, Kaninchen oder Ente - sie werden verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung, sondern auch Qualität, Geschmack und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte.
Mediziner warnen seit Jahren die Verbraucher vor Medikamentenanreicherungen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.
12.06.2008 08:57 Uhr
von Thomas Rentzmann:
Liebe Frau Gersmann, bevor Sie diesen Artikel geschrieben haben, hätten Sie sich vielleicht Informationen aus der "Szene" (hier: konventionelle Schweinehalter) einholen sollen. Die kämpfen seit Jahren gegen den boomenden Biogasmarkt - auch wenn der eigene Nachbar mit "Massentierhaltung" (????) die Gülle über Biogas veredelt. Gründe gibt es genug: Flächenkonkurrenz, Pachtpreise steigen, Steuerverschwendung weil subventioniert usw. Um eine Biogasanlage einigermaßen wirtschaftlich betreiben zu können, sind mehrere 100 ha Maisfläche von Nöten; Fläche, die dem Schweinehalter für die Erzeugung von Futter fehlt. In Niedersachsen sind die Pachtpreise für Ackerland in den letzten Jahren von 350 € auf über 1200 € / ha gestiegen. Da kann ein Schweinehalter nicht mithalten. Unabhängig davon: glauben Sie, dass Biogas aus Biobetrieben ökologisch unbedenklicher ist?? Einmal abgesehen davon, das den Biobetrieben die Flächenausstattung und der notwendige Tierbestand fehlt! Weiter Informationen finden Sie unter dem Stichwort "Bioenergie" oder Ökostrom auf den Seiten der ISN (http://www.schweine.net) oder dem ZDS (http://www.zds-bonn.de).
Leserkommentare
12.06.2008 20:53 Uhr
von Bark Wind:
Die Kollaboration mit Tiermisshandlung wäre für EE nicht notwendig, v.a. wenn - neben möglichen Stromeinsparungen - alle in Deutschland (u. vielen anderen Ländern) unverschatteten, einigermaßen nach Süden gerichteten, stabilen Dachflächen ähnlich mit Warmwasserkollektoren und PV Modulen ausgerüstet wären wie z.B. die hier abgebildete:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Solarmodul_Sonnenkollektor_01_KMJ.jpg&filetimestamp=20040808191819
Einsparungen beim Rüstungshaushalt und andere Dinge könnten das beschleunigen. Die Installation könnte sogar ebenso verpflichtend gemacht werden, wie z.B. Rückspiegel bei Fahrzeugen.
Zu wirtschaftlichen Fragen der Finanzierung einer solchen Maßnahme gibt es einige interessante Argumente bei: Lester R. Brown (2008): Plan B 3.0 ... siehe auch: www.earth-policy.org - oder andere, auch sozial noch gerechtere, Finanzierungsmodelle.
12.06.2008 09:03 Uhr
von fuerTiere:
Größer - schneller - billiger:
Unter diesem Motto der Agrarindustrie leiden heute rund 150 Mill. Nutztiere in deutschen Ställen. Ob Schwein, Rind, oder Legehenne, ob Pute, Kaninchen oder Ente - sie werden verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung, sondern auch Qualität, Geschmack und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte.
Mediziner warnen seit Jahren die Verbraucher vor Medikamentenanreicherungen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.
12.06.2008 08:57 Uhr
von Thomas Rentzmann:
Liebe Frau Gersmann,
bevor Sie diesen Artikel geschrieben haben, hätten Sie sich vielleicht Informationen aus der "Szene" (hier: konventionelle Schweinehalter) einholen sollen. Die kämpfen seit Jahren gegen den boomenden Biogasmarkt - auch wenn der eigene Nachbar mit "Massentierhaltung" (????) die Gülle über Biogas veredelt.
Gründe gibt es genug: Flächenkonkurrenz, Pachtpreise steigen, Steuerverschwendung weil subventioniert usw. Um eine Biogasanlage einigermaßen wirtschaftlich betreiben zu können, sind mehrere 100 ha Maisfläche von Nöten; Fläche, die dem Schweinehalter für die Erzeugung von Futter fehlt. In Niedersachsen sind die Pachtpreise für Ackerland in den letzten Jahren von 350 € auf über 1200 € / ha gestiegen. Da kann ein Schweinehalter nicht mithalten.
Unabhängig davon: glauben Sie, dass Biogas aus Biobetrieben ökologisch unbedenklicher ist?? Einmal abgesehen davon, das den Biobetrieben die Flächenausstattung und der notwendige Tierbestand fehlt!
Weiter Informationen finden Sie unter dem Stichwort "Bioenergie" oder Ökostrom auf den Seiten der ISN (http://www.schweine.net) oder dem ZDS (http://www.zds-bonn.de).
Mit freundlichen Grüßen
TR