Der ökologische Fußabdruck berechnet die Belastung der Umwelt - global und für jedes Individuum. In Zukunft könnte ein einheitliches Label für Transparenz sorgen.von Carla Schneider
Hallo Carla, jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, auf welchem Test deine Erkenntnisse fußen. Denn ich kann auf der verlinkten Homepage nur die Schweiz, Italien und die Türkei zum testen auswählen. Ich schätze mal das kommt nicht von ungefähr, da für jedes Land andere Parameter gelten. Ich konnte aus deinem Artikel nicht erkennen, dass dein Test, so vermute ich, für die Schweiz gemacht wurde. Schönen Gruß Hans Dampf
31.07.2010 02:14 Uhr
von Michael Spielmann:
Hallo Carla,
da ich hier zitiert bin, wuerde ich gerne erfahren, wo sie das Statement entnommen haben.
Danke & Viele Grüsse Michael Spielmann (PE INTERNATIONAL)
29.07.2010 14:26 Uhr
von Jolly Swagman:
Wie dümmlich, auf Menschen rumzuhacken, die wenigstens versuchsen, ihre Ökobilanz zu verbessern. Nur um sich besser zu fühlen, finden einige Kommentatoren hier die Fehler solcher Menschen. Es ist besser, etwas zu tun als gar nix zu tun. Wenn jemand, der etwas tut, nicht superkonsequent ist, heisst das nicht, dass man gar nichts tun sollte.
29.07.2010 09:24 Uhr
von Moe:
Das Problem ist glaube ich weniger der Fleischkonsum der Katze. Die brauch das wenigstens... Der Mensch könnte schon eher auf nen bisschen verzichten...
29.07.2010 08:38 Uhr
von Luetzgendorff:
Konsequent fürs Klima kann nur heißen: alle Haustiere einschläfern. Für die Leute mit klimapolitischem Tatendrang, die jetzt schon nachts durch die Straßen laufen, um klimakillende Autos abzufackeln, bietet sich damit ja ein zusätzliches Betätigungsfeld als Katzenkiller. An Hunde ranzukommen, dürfte schon etwas schwieriger sein...
29.07.2010 06:14 Uhr
von grafinger:
Oh Mann, "patachon", da redet der Blinde von der Farbe! "Ins Hunde&Katzenfutter (sic!) wandern keine Steaks und keine SpareRibs, sondern die Abfälle. Insofern sind Hund&Katze sogar sehr nachhaltige Umweltschützer" schreibst Du und Dein Wunsch war Vater des Gedanken. Falls Du, was ich stark anzweifle, Kontakte zur Branche hast dann schau Dir doch einfach mal die entsprechenden QS-Standards und Lieferbedingungen der Branchenführer an und vergleiche diese mit denen der Lebensmittel-Industrie. Der "Abfall", den Du gerne im Tiefutter sehen möchtest landet in den Nahrungsmitteln.
29.07.2010 06:03 Uhr
von Jolly Swagman:
recht interessant, dass es bei dem Fussabdruck-Tester völlig verschiedene Fragen gibt, je nachdem, welches Land man angibt. Hab zuerst mich bewertet in meiner Wahlheimat Australien. Man fragte mich komischerweise nicht, wie oft ich heize oder die Klimaanlage benutze. Ich verbrauche soviel, als ob es 2,5 Erden gäbe, obwohl ich kaum Fleisch esse, sehr wenig fliege und kein Auto fahre.
Dann hab ich mal die Fragen beantwortet, als ob ich ein armer Kolumbianer wäre (hab da mal als Sozialarbeiter gearbeitet)Puh, viel mehr Fragen! Wieviel Abfall verusache ich? Wieviele Zeitungen kaufe ich, etc. Dafür musste ich mich als Australier nicht verantworten. Ergebnis war trotzdem: Mein Kolombianer (fast gar kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto) verbraucht, als ob es 1,6 Planeten gäbe.
Es gibt keine Hoffnung mehr für unseren einen Planeten.
28.07.2010 18:48 Uhr
von segfault:
Danke, jetzt habe ich einen Ohrwurm.
"Sein Sohn faengt die Katze mit der Plastiktuete. 'So Katze, wir sparen jetzt CO_2!' Das ist 'ne Phase, die geht auch vorbei."
(Rainald Grebe, Es gibt kein richtiges Leben im Falschen)
28.07.2010 16:26 Uhr
von Guten Apetitt:
Das ist das Problem. Auf ihre Katze ( Hund, Wellensittich, Kayman oder Hamster) verzichtet keiner der Super-Ökos. Aber so , wie der Schlag des Schmetterlings einen Tsunami ausklst, so kann jederzeit der Pups von carla schneider ihre Katze zur co2 Katastrophe heranwachsen. Besser frau schnieder feiert the last supper mit der Miezekatze. Die Katze auf dem Teller und carla schnieder mit Messer, Gabel und Lätzchen. Besser wär´s für die Rettung der Erde.
28.07.2010 14:45 Uhr
von Ulrich Bogun:
Ohne Zweifel ein guter Ansatz, um kritischer an Produkte heranzugehen. Leider völlig falsch aufgezeigt, dann CO2 ist kein Klimagas und nicht verantwortlich für den gefühlten Temperaturanstieg in unseren Breitengraden.
Wenn stattdessen die Nahrungsmittelindustrie dank milliardenschwerer Lobbyarbeit nicht die Lebensmittel-Ampel verhindert hätte, könnten wir durchaus auf bessere Zeiten zusteuern. Aber Diabetes ist ein zu großer Gewinnfaktor, als dass man diese Krankheit wirklich verhindert sehen will.
Und würde auf den Verpackungen der Produkte mehr zur Herkunft der Bestandteile, zur ethischen Verantwortung der dahinterstehenden Konzerne und zum Umgang mit ihren Mitarbeitern stehen, würde sich das lange nicht nur positiv auf die Gesundheit der Konsumenten auswirken.
So aber: Gut gemeinter Aktionismus ohne ein Tüpfelchen Auswirkung und damit prima passend in unsere Zeit.
28.07.2010 12:53 Uhr
von Futurista :
Vorsicht! Katzen sind sehr unabhängige Tiere. Wenn sich die Gelegenheit bietet, fangen sie schnell mal - ökologisch unkorrekt - ein paar Mäuse und insgesamt viele, viele Singvögel. Sie lassen sich nicht vorschreiben, was und wie viel sie fressen und wie viel (Methan) sie furzen. Hunde sind Menschen ähnlicher. Die werden sich wahrscheinlich irgendwann von einem grünen Politbüro oder einer Agentur ewige Wahrheiten oder einer Weltregierung mit zweifelhafter Legitimation vorschreiben lassen, wie viel "Lebensraum" ihnen zusteht. Wer zuviel Sauerstoff verbraucht und zu viel Kohlendioxid produziert wird abgeführt!
28.07.2010 06:53 Uhr
von Anita:
@ Björn
... und jeder Tierarzt wird die Haende ueber dem Kopf schlagen und dir vom Futter mit den beiden U am Anfang abraten, weil es extrem ungesund ist fuer die Miezen. Katzen sind Carnivore, ob uns das gefaellt oder nicht.
28.07.2010 00:58 Uhr
von patachon:
Der Öko-Fußabdruck von Hund&Katze ist natürlich auf den ersten Blick schlechter als der eines Autos. Allerdings stimmt diese Rechnung schlicht nicht.
Denn das zu Dosenfutter verarbeitete Tier wurde ja nicht extra für Hund&Katze gezüchtet. Es wurden für den Menschen und den McDonalds-Kunden gezüchtet.
Ins Hunde&Katzenfutter wandern keine Steaks und keine SpareRibs, sondern die Abfälle. Insofern sind Hund&Katze sogar sehr nachhaltige Umweltschützer.
An diesen Ökobilanzrechnungen stimmt nie etwas. Die sind alle hochgradig politisch. Auch der Vegetarier hat natürlich eine schlechte Umweltbilanz- kommt immer drauf an wie man welche Pflanze bewertet. Das sagt denen aber keiner. Sollen ruhig ihr Gesundheitsmüsli mit exotischen Nüssen aus Indonesien futtern.
(Captchawort=Huhn)
27.07.2010 13:50 Uhr
von Björn Hens:
Was die Haustiere angeht kann man leicht Abhilfe schaffen. Den/die Hund/Hündin oder die/den Katze/Kater einfach vegan ernähren! ;) Es gibt mittlerweile genug vegetarisches/veganes Hunde- und Katzenfutter und dies ist auch gesundheitlich absolut unbedenklich. Lustigerweise ist ein bekanntes Trocknfutter einer großen Marke unfreiwilliges Beispiel dafür. Es enthält nämlich nur um die 2% Fleisch, was wohl kaum ein Verbraucher weiß, der dieses Futter füttert und gleichzeitig gegen die vegetarisch-vegane Hunde- oder Katzenernährung argumentiert. ;)
Leserkommentare
04.08.2010 15:48 Uhr
von Hans Dampf:
Hallo Carla,
jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, auf welchem Test deine Erkenntnisse fußen. Denn ich kann auf der verlinkten Homepage nur die Schweiz, Italien und die Türkei zum testen auswählen. Ich schätze mal das kommt nicht von ungefähr, da für jedes Land andere Parameter gelten.
Ich konnte aus deinem Artikel nicht erkennen, dass dein Test, so vermute ich, für die Schweiz gemacht wurde.
Schönen Gruß
Hans Dampf
31.07.2010 02:14 Uhr
von Michael Spielmann:
Hallo Carla,
da ich hier zitiert bin, wuerde ich gerne erfahren, wo sie das Statement entnommen haben.
Danke & Viele Grüsse Michael Spielmann (PE INTERNATIONAL)
29.07.2010 14:26 Uhr
von Jolly Swagman:
Wie dümmlich, auf Menschen rumzuhacken, die wenigstens versuchsen, ihre Ökobilanz zu verbessern. Nur um sich besser zu fühlen, finden einige Kommentatoren hier die Fehler solcher Menschen.
Es ist besser, etwas zu tun als gar nix zu tun. Wenn jemand, der etwas tut, nicht superkonsequent ist, heisst das nicht, dass man gar nichts tun sollte.
29.07.2010 09:24 Uhr
von Moe:
Das Problem ist glaube ich weniger der Fleischkonsum der Katze. Die brauch das wenigstens... Der Mensch könnte schon eher auf nen bisschen verzichten...
29.07.2010 08:38 Uhr
von Luetzgendorff:
Konsequent fürs Klima kann nur heißen: alle Haustiere einschläfern. Für die Leute mit klimapolitischem Tatendrang, die jetzt schon nachts durch die Straßen laufen, um klimakillende Autos abzufackeln, bietet sich damit ja ein zusätzliches Betätigungsfeld als Katzenkiller. An Hunde ranzukommen, dürfte schon etwas schwieriger sein...
29.07.2010 06:14 Uhr
von grafinger:
Oh Mann, "patachon", da redet der Blinde von der Farbe!
"Ins Hunde&Katzenfutter (sic!) wandern keine Steaks und keine SpareRibs, sondern die Abfälle. Insofern sind Hund&Katze sogar sehr nachhaltige Umweltschützer" schreibst Du und Dein Wunsch war Vater des Gedanken. Falls Du, was ich stark anzweifle, Kontakte zur Branche hast dann schau Dir doch einfach mal die entsprechenden QS-Standards und Lieferbedingungen der Branchenführer an und vergleiche diese mit denen der Lebensmittel-Industrie.
Der "Abfall", den Du gerne im Tiefutter sehen möchtest landet in den Nahrungsmitteln.
29.07.2010 06:03 Uhr
von Jolly Swagman:
recht interessant, dass es bei dem Fussabdruck-Tester völlig verschiedene Fragen gibt, je nachdem, welches Land man angibt. Hab zuerst mich bewertet in meiner Wahlheimat Australien. Man fragte mich komischerweise nicht, wie oft ich heize oder die Klimaanlage benutze.
Ich verbrauche soviel, als ob es 2,5 Erden gäbe, obwohl ich kaum Fleisch esse, sehr wenig fliege und kein Auto fahre.
Dann hab ich mal die Fragen beantwortet, als ob ich ein armer Kolumbianer wäre (hab da mal als Sozialarbeiter gearbeitet)Puh, viel mehr Fragen! Wieviel Abfall verusache ich? Wieviele Zeitungen kaufe ich, etc. Dafür musste ich mich als Australier nicht verantworten.
Ergebnis war trotzdem: Mein Kolombianer (fast gar kein Fleisch, keine Flüge, kein Auto) verbraucht, als ob es 1,6 Planeten gäbe.
Es gibt keine Hoffnung mehr für unseren einen Planeten.
28.07.2010 18:48 Uhr
von segfault:
Danke, jetzt habe ich einen Ohrwurm.
"Sein Sohn faengt die Katze mit der Plastiktuete.
'So Katze, wir sparen jetzt CO_2!'
Das ist 'ne Phase, die geht auch vorbei."
(Rainald Grebe, Es gibt kein richtiges Leben im Falschen)
28.07.2010 16:26 Uhr
von Guten Apetitt:
Das ist das Problem. Auf ihre Katze ( Hund, Wellensittich, Kayman oder Hamster) verzichtet keiner der Super-Ökos. Aber so , wie der Schlag des Schmetterlings einen Tsunami ausklst, so kann jederzeit der Pups von carla schneider ihre Katze zur co2 Katastrophe heranwachsen. Besser frau schnieder feiert the last supper mit der Miezekatze. Die Katze auf dem Teller und carla schnieder mit Messer, Gabel und Lätzchen. Besser wär´s für die Rettung der Erde.
28.07.2010 14:45 Uhr
von Ulrich Bogun:
Ohne Zweifel ein guter Ansatz, um kritischer an Produkte heranzugehen. Leider völlig falsch aufgezeigt, dann CO2 ist kein Klimagas und nicht verantwortlich für den gefühlten Temperaturanstieg in unseren Breitengraden.
Wenn stattdessen die Nahrungsmittelindustrie dank milliardenschwerer Lobbyarbeit nicht die Lebensmittel-Ampel verhindert hätte, könnten wir durchaus auf bessere Zeiten zusteuern. Aber Diabetes ist ein zu großer Gewinnfaktor, als dass man diese Krankheit wirklich verhindert sehen will.
Und würde auf den Verpackungen der Produkte mehr zur Herkunft der Bestandteile, zur ethischen Verantwortung der dahinterstehenden Konzerne und zum Umgang mit ihren Mitarbeitern stehen, würde sich das lange nicht nur positiv auf die Gesundheit der Konsumenten auswirken.
So aber: Gut gemeinter Aktionismus ohne ein Tüpfelchen Auswirkung und damit prima passend in unsere Zeit.
28.07.2010 12:53 Uhr
von Futurista :
Vorsicht! Katzen sind sehr unabhängige Tiere. Wenn sich die Gelegenheit bietet, fangen sie schnell mal - ökologisch unkorrekt - ein paar Mäuse und insgesamt viele, viele Singvögel. Sie lassen sich nicht vorschreiben, was und wie viel sie fressen und wie viel (Methan) sie furzen. Hunde sind Menschen ähnlicher. Die werden sich wahrscheinlich irgendwann von einem grünen Politbüro oder einer Agentur ewige Wahrheiten oder einer Weltregierung mit zweifelhafter Legitimation vorschreiben lassen, wie viel "Lebensraum" ihnen zusteht. Wer zuviel Sauerstoff verbraucht und zu viel Kohlendioxid produziert wird abgeführt!
28.07.2010 06:53 Uhr
von Anita:
@ Björn
... und jeder Tierarzt wird die Haende ueber dem Kopf schlagen und dir vom Futter mit den beiden U am Anfang abraten, weil es extrem ungesund ist fuer die Miezen.
Katzen sind Carnivore, ob uns das gefaellt oder nicht.
28.07.2010 00:58 Uhr
von patachon:
Der Öko-Fußabdruck von Hund&Katze ist natürlich auf den ersten Blick schlechter als der eines Autos.
Allerdings stimmt diese Rechnung schlicht nicht.
Denn das zu Dosenfutter verarbeitete Tier wurde ja nicht extra für Hund&Katze gezüchtet. Es wurden für den Menschen und den McDonalds-Kunden gezüchtet.
Ins Hunde&Katzenfutter wandern keine Steaks und keine SpareRibs, sondern die Abfälle. Insofern sind Hund&Katze sogar sehr nachhaltige Umweltschützer.
An diesen Ökobilanzrechnungen stimmt nie etwas.
Die sind alle hochgradig politisch.
Auch der Vegetarier hat natürlich eine schlechte Umweltbilanz- kommt immer drauf an wie man welche Pflanze bewertet. Das sagt denen aber keiner.
Sollen ruhig ihr Gesundheitsmüsli mit exotischen Nüssen aus Indonesien futtern.
(Captchawort=Huhn)
27.07.2010 13:50 Uhr
von Björn Hens:
Was die Haustiere angeht kann man leicht Abhilfe schaffen. Den/die Hund/Hündin oder die/den Katze/Kater einfach vegan ernähren! ;) Es gibt mittlerweile genug vegetarisches/veganes Hunde- und Katzenfutter und dies ist auch gesundheitlich absolut unbedenklich. Lustigerweise ist ein bekanntes Trocknfutter einer großen Marke unfreiwilliges Beispiel dafür. Es enthält nämlich nur um die 2% Fleisch, was wohl kaum ein Verbraucher weiß, der dieses Futter füttert und gleichzeitig gegen die vegetarisch-vegane Hunde- oder Katzenernährung argumentiert. ;)