• 30.11.2009

Ökologische Mobilität

Vom Nutzen der Katastrophe

Der Literat und Auto-Manager Daniel Goeudevert forderte vor zwanzig Jahren eine neue Mobilitätskultur. Heute glaubt er, dass nur noch eine gewaltige Katastrophe helfen wird.von Peter Unfried

  • 30.11.2009 16:58 Uhr

    von naiver:

    wann wird der öffentliche verkehr endlich radikal umgebaut? db und sämtliche öpnv-dienstleister wieder verstaatlichen und den nahverkehr kostenlos anbieten. für fernverkehr geringe gebühren und kräftige aufschläge für 1.klasse. das holt die menschen endlich aus den autos und schafft ein wahnsinniges ökologisches bewusstsein.
    zu den kosten: 2007 hatte die db einen umsatz von 31mrd€, an dem die öffentliche hand sowieso schon mit 15% beteiligt ist. da fällt der güterverkehr raus, bleiben etwa 20mrd übrig, die teilweise durch die gebühren für fernverkehr und 1.klasse finanziert werden. die restlichen 15mrd plus vielleicht 10mrd für bus und s-bahn-verkehr (hab keine genauen zahlen recherchieren können) wären doch wohl wirklich mal ne sinnvolle investition, statt steuererleichterungen für hoteliers und unternehmer!

  • 30.11.2009 16:34 Uhr

    von Ichundich:

    Klingt plausibel. Und das gleiche gilt leider für die Kernenergie. Solange es da nicht irgendwo - wo es wirklich weh tut - mal ordentlich knallt, kriegen wir die Shice doch nie los.

  • 30.11.2009 15:53 Uhr

    von peter kelczynski:

    schade, dass peter unfried nicht in den sinn gekommen ist, die tragende rolle von frederic vester zu erwähnen. goeudevert hat bei diesem schliesslich 1987/88 eine studie zum thema in auftrag gegeben. viel von dem, was wir hier lesen, findet man in dem guten alten papierbuch: ausfahrt zukunft, strategien für den verkehr von morgen von frederic vester.

    http://peteke.wordpress.com

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