Mit ökologisch korrekten Suchmaschinen lässt sich beim Surfen der
Regenwald retten. Die Methoden sind unterschiedlich, der Ertrag auch. Und Google will nicht mitmachen.von Julia Otten
Leider bleibt mal unerwähnt, was ecosia mit den Einnahmen aus Affiliate-Programmen macht. Langezeit hatte ecosia (auch wenn behautet wurde, es sei nur ein test) werbelinks in den redaktionellen teil der Suchmaschine gemogelt und auf diese weise arglose Betreiber um Provisionen betrogen, die nicht redlich waren, weil die kunden über die suchmaschine ohnehin bei der jeweiligen firma gelandet wären. diese einnahmen dürften höher gewesen sein als die aus den klicks aus den werbebannern. damals gestand ecosia in foren ein, die einnahmen behalten zu haben. neuerdings sind diese links gekennzeichnet und man kann sagen, dass diese werbeform ok ist. allerdings wird immer noch nicht gesagt, ob man dieses geld auch ausschüttet. solange werden halt die nutzer mit dieser greenwashing-masche für dumm verkauft. wäre toll, wenn die taz das thema nochmals aufgreifen würde.
Da kann man zumindest wählen, welche Organisation man unterstützen möchte.
26.02.2010 18:26 Uhr
von Schippenschorsch:
Man muss immer klein anfangen. Wer schon länger bei Ecosia dabei ist, dem werden die kleinen Veränderungen und Verbesserungen auffallen. Das wird noch viele Leute in den "Bann" ziehen! Besonders gut finde ich auch, was bisher leider noch nicht erwähnt wurde und was ich auch für einen guten Grund halte, Ecosia zu nutzen, dass es Webseitenpreviews gibt. Da sieht man einfach gleich, was es für eine Seite ist (ein Shop, ein Forum, ...). Mit etwas Übung kann man so die Suchergebnisse schnell durchforsten.
Schönen Tag noch: Schippenschorsch
PS: Forestle war der Vorgänger von Ecosia und beide wurden von der selben Person programmiert. Tipp: Wer Firefox mit Autopager benutzt: Ecosia.org öffnen => Deutschland anklicken und dann USA-Englisch auswählen => Irgendeine Suche starten => Rechtsklick irgendwo => Autopager => Einstellungen bearbeiten und bei "X-Path des Links" aus "Next" ein "Weiter" machen => Wieder auf Deutsch stellen => Autopager findet eine Seitenkonfiguration => Bestätigen => Fertig!
10.02.2010 12:49 Uhr
von David:
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit mit seinem Computer etwas gemeinnütziges zu machen, man spendet Rechenzeit: http://www.superdonate.org/ Das SuperDonate-Netzwerk bekommt eine Aufgabe von einer Institution, die vom Netzwerk (das aus den Computern der Benutzer besteht) dann berechnet wird, und bekommt davon im Gegenzug Geld, dass einer gemeinnützigen Organisation gespendet wird (wie z.B. charity water), die man sich selber aussuchen kann. Nach eigenen Aussagen werden da auch 80% gespendet, der Rest geht in die Verwaltung (genau das allerdings kommt mir ein wenig Suspekt vor, genau wie bei Eucosia, von Spenden könnten die eigentlich schon leben).
@David B. Häuser: "Suspekter Verein Google" ist an dieser Stelle eher unangebracht. Was die Google-Suche suspekt macht, ist die kommerzielle Auswertung der Suchen, und das ist bei Eucosia, das Yahoo und bing benutzt, nicht anders.
09.02.2010 09:32 Uhr
von Alex:
Schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die hier Beiträge schreiben, ohne nachzudenken. Der Sinn solcher Suchanbieter ist keineswegs mit möglichst vielen Suchanfragen möglichst viel Wald zu retten. ABER: Wenn jeder wie bisher weiter sucht (oder am besten natürlich noch weniger), dies aber statt mit Google und CO. mit solchen Suchmachinen macht, würde a) ein ganzer Teil des benötigten Stroms durch Ökostrom gedeckt (der Anteil von Google und CO. am Strombedarf würde dann ca. 50% ausmachen und natürlich nicht davon gedeckt werden) und b) jährlich in Millionen-/Milliardenhöhe für gute Zwecke (z.B. die Umwelt) gespendet werden, ohne dass es jemandem wehtut. Natürlich kann man auch hier noch vieles verbessern, aber bevor wieder gemeckert wird: Macht es doch einfach selber besser oder helft zumindest (wenigstens mit KREATIVEN VORSCHLÄGEN) mit!!
Mfg Alex
08.02.2010 18:29 Uhr
von Felix Homfeld:
In Österreich ist ein Projekt des "WWF" im Burgenland bekannt. Arbeitet "Ecosia" mit dem "WWF" zusammen? Ich fasse das Regenwald-Projekt des "WWF" in erster Linie doch als eines des Tierschutzes auf, der "WWF" wirbt für das Projekt auch mit der Tierwelt Amerikas. In Österreich sollen Spenden für den Tierschutz nicht als steuerabsetzbar gelten, was jedoch noch Gegenstand einer Debatte ist.
08.02.2010 14:48 Uhr
von noevil:
Ecosia ist sicherlich gegenüber Google u.a. winzig - noch. Aber Jeder fängt mal klein an. Empfehlen wir es halt weiter. Dann sehen wir weiter... Mir macht es schon Mut zu sehen, dass immer mehr Leute immer verantwortungsbewusster vorgehen und nicht warten, bis die ganz "großen Brocken" vorgeprescht sind und für die Massen eine bequeme Autobahn gebaut haben. Die Jungen, die heute ihre Sinne nutzen und sich unser Umweltgebaren kritisch und kreativ (mit guten Vorschlägen angereichert) anschauen sind vermutlich die, die von der Basis her unseren "verfahrenen Karren" aus dem Dreck ziehen helfen.
Ein guter Anfang!
08.02.2010 14:27 Uhr
von Dieter Drabiniok:
Alles ÖKO, oder was? Bedingung für die langfristige Perspektive dieses Geschäftsmodells, ist eine anhaltende Regenwald Vernichtung. Bei allem Respekt: aber die Öko-verarsche bringt immer noch richtig Kohle in Kasse. Also geben wir unser Bestes. Vermeidung von unnötigen Suchanfragen und Schulungen für optimal definierte Suchanfragen nutzen und schützen nicht nur dem Regenwald, sondern sie wären, neben der Energieeinsparung und -effizienz, auch für den menschlichen Verstand durchaus hilfreich. Leider lässt sich damit nicht einmal ein "ÖKO" Mäntelchen verdienen.
08.02.2010 11:39 Uhr
von novum:
beeindruckendes Konzept.
08.02.2010 11:12 Uhr
von libertin:
Das man immer wenn eine kleine,gute Idee aufkommt sie direkt wieder zerpflückt wird mit den Hinweisen darauf was sie alles NICHT kann....
Ein langer Weg beginnt immer mit einem ersten Schritt. Nichts mehr sind diese Suchmaschinen, und ich finde es löblich dass dieser erste Schritt gemacht wurde.
Was mehr soll man als Start-Up machen als seinen eigenen Strom aus Regenerativen beziehen und Werbeinnahmen zum Erhalt des Regenwaldes spenden?
Das man dabei auf vorhandene Infrastruktur der Marktführer zurückgreifen muss ist doch klar. Und dass diese keinen Ökostrom verwenden nicht die Schuld der "grünen" Suchmaschinen.
So lange die durchschnittliche Couchpotato nicht glaubt mit 1x täglich Ecosia nutzen schon genug für den Umweltschutz getan zu haben ist die Idee gut.
Die winzige Hoffnung ist, sollte diese Idee wirklich Marktanteile zugewinnen und die großen Suchmaschinen davon Wind bekommen versuchen sie vielleicht ebenfalls sich ein grüneres Image zuzulegen.
Also, spread the word......
08.02.2010 09:45 Uhr
von Ralle:
Ob man mit diesen Suchmaschinen tatsächlich CO2 einsparen sei mal dahin gestellt, inbesondere, wenn im Hintergund doch wieder Google, Yahoo und Bing (GYB)laufen.
Politisch korrekter als GYB ist auf jeden Fall http://suche.amnesty-bergedorf.de/
08.02.2010 09:15 Uhr
von fox:
Und wieviel verbrauchen die Suchen an CO2? Läuft doch bestimmt sowieso eine der größeren Anbieter im Hintergrund der Suche?
08.02.2010 09:01 Uhr
von anonym Linz:
Schutz des Regenwaldes: das ist doch wohl auch Tierschutz? Mir empfahl zuletzt ein Sekretariat, mich an eine Mail-Adresse von Philipp Harnoncourt, geboren in Berlin http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Harnoncourt (ich zitiere als Mitarbeiter der "Wikipedia") zu wenden, mit einer Frage. Er war uns von einer Almwanderung in der Steiermark bekannt und hatte von mir auch eine umfangreiche schriftliche Darlegung zum "Kirchenbeitrag" entgegengenommen. Meine Frage war: ist es nicht Tierquälerei, wenn Jesus Dämonen aus 1 Besessenen austreibt und sie in etwa 2000 Schweine fahren läßt, die dadurch den Erstickungstod im Wasser erleiden - s. Merkusevangelium, 5,1-20. Aber: im Matthäusevangelium - 8,28-34 - ist im parallelen Bericht von 2 Besessenen die Rede. Welchen Sinn hat der "Irrtum"? Ich erhielt im Namen einer Versammlung der Kirche eine Einladung für den kommenden Sonntag, wo das Problem besprochen werden könnte.
07.02.2010 23:22 Uhr
von David B. Häuser:
Ja sauber! Schon 20 qm Regenwald gerettet :) Also man schadet nicht nur diesem suspekten Verein "Google", sondern rettet auch noch unsere Urwälder...unglaublich!
07.02.2010 18:11 Uhr
von Helmut Meiss:
Ich nutze diese Suchmaschinen auch, allerdings sollte man das nicht als ausreichend betrachten, denn:
- die geschützte oder wieder aufgeforstete Regenwaldfläche ist VERSCHWINDEND klein gegenüber der Rate der jährlichen Regenwaldzerstörung, der unter anderem durch unseren Papier-, Holz-, Palmöl-, Soja- und Fleischkonsum aufrechterhalten wird.
- die großen Serverparks von Google, Yahoo und bing, auf denen die Suchergebnisse bei allen genannten "grünen Suchmaschinen" basieren, laufen NICHT mit Strom aus regenerativen Quellen! Die Server der personalisierten Suchen von Forestle, Ecosia und co. sind gegen Googles und Microsofts Server Peanuts!
Leserkommentare
27.01.2011 06:47 Uhr
von Peter Müller:
Leider bleibt mal unerwähnt, was ecosia mit den Einnahmen aus Affiliate-Programmen macht. Langezeit hatte ecosia (auch wenn behautet wurde, es sei nur ein test) werbelinks in den redaktionellen teil der Suchmaschine gemogelt und auf diese weise arglose Betreiber um Provisionen betrogen, die nicht redlich waren, weil die kunden über die suchmaschine ohnehin bei der jeweiligen firma gelandet wären. diese einnahmen dürften höher gewesen sein als die aus den klicks aus den werbebannern. damals gestand ecosia in foren ein, die einnahmen behalten zu haben.
neuerdings sind diese links gekennzeichnet und man kann sagen, dass diese werbeform ok ist. allerdings wird immer noch nicht gesagt, ob man dieses geld auch ausschüttet. solange werden halt die nutzer mit dieser greenwashing-masche für dumm verkauft. wäre toll, wenn die taz das thema nochmals aufgreifen würde.
02.03.2010 10:32 Uhr
von Tommy:
Ich suche und spende lieber mit heelp.de
Da kann man zumindest wählen, welche Organisation man unterstützen möchte.
26.02.2010 18:26 Uhr
von Schippenschorsch:
Man muss immer klein anfangen. Wer schon länger bei Ecosia dabei ist, dem werden die kleinen Veränderungen und Verbesserungen auffallen. Das wird noch viele Leute in den "Bann" ziehen!
Besonders gut finde ich auch, was bisher leider noch nicht erwähnt wurde und was ich auch für einen guten Grund halte, Ecosia zu nutzen, dass es Webseitenpreviews gibt. Da sieht man einfach gleich, was es für eine Seite ist (ein Shop, ein Forum, ...). Mit etwas Übung kann man so die Suchergebnisse schnell durchforsten.
Schönen Tag noch: Schippenschorsch
PS: Forestle war der Vorgänger von Ecosia und beide wurden von der selben Person programmiert.
Tipp: Wer Firefox mit Autopager benutzt: Ecosia.org öffnen => Deutschland anklicken und dann USA-Englisch auswählen => Irgendeine Suche starten => Rechtsklick irgendwo => Autopager => Einstellungen bearbeiten und bei "X-Path des Links" aus "Next" ein "Weiter" machen => Wieder auf Deutsch stellen => Autopager findet eine Seitenkonfiguration => Bestätigen => Fertig!
10.02.2010 12:49 Uhr
von David:
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit mit seinem Computer etwas gemeinnütziges zu machen, man spendet Rechenzeit:
http://www.superdonate.org/
Das SuperDonate-Netzwerk bekommt eine Aufgabe von einer Institution, die vom Netzwerk (das aus den Computern der Benutzer besteht) dann berechnet wird, und bekommt davon im Gegenzug Geld, dass einer gemeinnützigen Organisation gespendet wird (wie z.B. charity water), die man sich selber aussuchen kann.
Nach eigenen Aussagen werden da auch 80% gespendet, der Rest geht in die Verwaltung (genau das allerdings kommt mir ein wenig Suspekt vor, genau wie bei Eucosia, von Spenden könnten die eigentlich schon leben).
@David B. Häuser: "Suspekter Verein Google" ist an dieser Stelle eher unangebracht. Was die Google-Suche suspekt macht, ist die kommerzielle Auswertung der Suchen, und das ist bei Eucosia, das Yahoo und bing benutzt, nicht anders.
09.02.2010 09:32 Uhr
von Alex:
Schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die hier Beiträge schreiben, ohne nachzudenken. Der Sinn solcher Suchanbieter ist keineswegs mit möglichst vielen Suchanfragen möglichst viel Wald zu retten. ABER: Wenn jeder wie bisher weiter sucht (oder am besten natürlich noch weniger), dies aber statt mit Google und CO. mit solchen Suchmachinen macht, würde
a) ein ganzer Teil des benötigten Stroms durch Ökostrom gedeckt (der Anteil von Google und CO. am Strombedarf würde dann ca. 50% ausmachen und natürlich nicht davon gedeckt werden) und
b) jährlich in Millionen-/Milliardenhöhe für gute Zwecke (z.B. die Umwelt) gespendet werden, ohne dass es jemandem wehtut.
Natürlich kann man auch hier noch vieles verbessern, aber bevor wieder gemeckert wird: Macht es doch einfach selber besser oder helft zumindest (wenigstens mit KREATIVEN VORSCHLÄGEN) mit!!
Mfg Alex
08.02.2010 18:29 Uhr
von Felix Homfeld:
In Österreich ist ein Projekt des "WWF"
im Burgenland bekannt. Arbeitet "Ecosia"
mit dem "WWF" zusammen? Ich fasse das
Regenwald-Projekt des "WWF" in erster Linie
doch als eines des Tierschutzes auf,
der "WWF" wirbt für das Projekt auch
mit der Tierwelt Amerikas. In Österreich
sollen Spenden für den Tierschutz nicht
als steuerabsetzbar gelten, was jedoch
noch Gegenstand einer Debatte ist.
08.02.2010 14:48 Uhr
von noevil:
Ecosia ist sicherlich gegenüber Google u.a. winzig - noch. Aber Jeder fängt mal klein an. Empfehlen wir es halt weiter. Dann sehen wir weiter... Mir macht es schon Mut zu sehen, dass immer mehr Leute immer verantwortungsbewusster vorgehen und nicht warten, bis die ganz "großen Brocken" vorgeprescht sind und für die Massen eine bequeme Autobahn gebaut haben. Die Jungen, die heute ihre Sinne nutzen und sich unser Umweltgebaren kritisch und kreativ (mit guten Vorschlägen angereichert) anschauen sind vermutlich die, die von der Basis her unseren "verfahrenen Karren" aus dem Dreck ziehen helfen.
Ein guter Anfang!
08.02.2010 14:27 Uhr
von Dieter Drabiniok:
Alles ÖKO, oder was?
Bedingung für die langfristige Perspektive dieses Geschäftsmodells, ist eine anhaltende Regenwald Vernichtung. Bei allem Respekt: aber die Öko-verarsche bringt immer noch richtig Kohle in Kasse. Also geben wir unser Bestes.
Vermeidung von unnötigen Suchanfragen und Schulungen für optimal definierte Suchanfragen nutzen und schützen nicht nur dem Regenwald, sondern sie wären, neben der Energieeinsparung und -effizienz, auch für den menschlichen Verstand durchaus hilfreich.
Leider lässt sich damit nicht einmal ein "ÖKO" Mäntelchen verdienen.
08.02.2010 11:39 Uhr
von novum:
beeindruckendes Konzept.
08.02.2010 11:12 Uhr
von libertin:
Das man immer wenn eine kleine,gute Idee aufkommt sie direkt wieder zerpflückt wird mit den Hinweisen darauf was sie alles NICHT kann....
Ein langer Weg beginnt immer mit einem ersten Schritt. Nichts mehr sind diese Suchmaschinen, und ich finde es löblich dass dieser erste Schritt gemacht wurde.
Was mehr soll man als Start-Up machen als seinen eigenen Strom aus Regenerativen beziehen und Werbeinnahmen zum Erhalt des Regenwaldes spenden?
Das man dabei auf vorhandene Infrastruktur der Marktführer zurückgreifen muss ist doch klar. Und dass diese keinen Ökostrom verwenden nicht die Schuld der "grünen" Suchmaschinen.
So lange die durchschnittliche Couchpotato nicht glaubt mit 1x täglich Ecosia nutzen schon genug für den Umweltschutz getan zu haben ist die Idee gut.
Die winzige Hoffnung ist, sollte diese Idee wirklich Marktanteile zugewinnen und die großen Suchmaschinen davon Wind bekommen versuchen sie vielleicht ebenfalls sich ein grüneres Image zuzulegen.
Also, spread the word......
08.02.2010 09:45 Uhr
von Ralle:
Ob man mit diesen Suchmaschinen tatsächlich CO2 einsparen sei mal dahin gestellt, inbesondere, wenn im Hintergund doch wieder Google, Yahoo und Bing (GYB)laufen.
Politisch korrekter als GYB ist auf jeden Fall http://suche.amnesty-bergedorf.de/
08.02.2010 09:15 Uhr
von fox:
Und wieviel verbrauchen die Suchen an CO2? Läuft doch bestimmt sowieso eine der größeren Anbieter im Hintergrund der Suche?
08.02.2010 09:01 Uhr
von anonym Linz:
Schutz des Regenwaldes: das ist doch wohl auch
Tierschutz? Mir empfahl zuletzt ein Sekretariat,
mich an eine Mail-Adresse von Philipp Harnoncourt,
geboren in Berlin
http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Harnoncourt
(ich zitiere als Mitarbeiter der "Wikipedia")
zu wenden, mit einer Frage. Er war uns von einer
Almwanderung in der Steiermark bekannt und hatte
von mir auch eine umfangreiche schriftliche
Darlegung zum "Kirchenbeitrag" entgegengenommen.
Meine Frage war: ist es nicht Tierquälerei, wenn
Jesus Dämonen aus 1 Besessenen austreibt und
sie in etwa 2000 Schweine fahren läßt, die dadurch
den Erstickungstod im Wasser erleiden - s.
Merkusevangelium, 5,1-20. Aber: im
Matthäusevangelium - 8,28-34 - ist im parallelen
Bericht von 2 Besessenen die Rede. Welchen Sinn
hat der "Irrtum"? Ich erhielt im Namen einer
Versammlung der Kirche eine Einladung für den
kommenden Sonntag, wo das Problem besprochen
werden könnte.
07.02.2010 23:22 Uhr
von David B. Häuser:
Ja sauber! Schon 20 qm Regenwald gerettet :)
Also man schadet nicht nur diesem suspekten Verein "Google", sondern rettet auch noch unsere Urwälder...unglaublich!
07.02.2010 18:11 Uhr
von Helmut Meiss:
Ich nutze diese Suchmaschinen auch, allerdings sollte man das nicht als ausreichend betrachten, denn:
- die geschützte oder wieder aufgeforstete Regenwaldfläche ist VERSCHWINDEND klein gegenüber der Rate der jährlichen Regenwaldzerstörung, der unter anderem durch unseren Papier-, Holz-, Palmöl-, Soja- und Fleischkonsum aufrechterhalten wird.
- die großen Serverparks von Google, Yahoo und bing, auf denen die Suchergebnisse bei allen genannten "grünen Suchmaschinen" basieren, laufen NICHT mit Strom aus regenerativen Quellen! Die Server der personalisierten Suchen von Forestle, Ecosia und co. sind gegen Googles und Microsofts Server Peanuts!